Rente Prost Mahlzeit
Gesellschaft, Wirtschaft 8. Dezember 2009Einer Faustformel von Finanzhaienexperten gemaess, entspricht einem gesparten Betrag von 10.000€ zum Zeitpunkt des Rentenbeginns einer monatlichen Rentenzahlung von 35€ bei einem Rentenbeginn mit 65 Jahren.
Für das Äquivalent einer monatlichen Zahlung ab 65 Jahren, die den Hartz-IV Leistungen inkl. Unterkunftskosten entspricht, ist also für einen heute 35-jährigen (ohne Behinderungen und sonstigen Schnick-Schnack, unter der plausiblen Annahme, dass das staatliche Rentensystem zusammengebrochen sein wird und die Inflation durchschnittlich 2,5% beträgt) im Alter von 65 Jahren eine Ersparnis von 560.000€ erforderlich.
Beruhigend hieran ist, das wir nicht mehr die DM haben. Ansonsten müsste man schon Millionär sein, um sich ein Hartz-IV Einkommen leisten zu können.

13. Dezember 2009
Das ist eine erschreckende Rechnung. Du beziehst Dich demnach also ausschließlich auf die private Vorsorge. Das gibt dem Hasswort “Rentenlücke” ja ganz neue Dimensionen. Interessant wäre noch zu wissen, wie viel man z.B. ab dem 30. Lebensjahr monatlich für jeweils 10T€ ansparen müsste.
14. Dezember 2009
Bei 3% ca. 15€ monatlich.
14. Dezember 2009
Danke. Aber bedeutet das nicht, dass man das 56fache ansparen müsste, um mit 65 auf den Hartz4-Satz zu kommen? Also € 840,- im Monat? Oder spiele ich Milchmädchen?
15. Dezember 2009
kann irendwie nicht sein. werd mal drüber nachdenken, was hier nicht passt. Liegt wahrscheinlich an der Faustformel und den horrenden enthaltenen Provisionen für irgendwelche windigen Makler…