Mobisodes

Computer und Web, Wissenschaft & Technik 1 Kommentar »

Ich habe gelernt, dass es speziell für mobile Endgeräte produzierte kurze Zusammenschnitte von TV-Formaten gibt. Genannt wird sowas dann “Mobisode” (Mobile + Episode). Wieder was gelernt.

Im Gehen Strom erzeugen

Umwelt, Wissenschaft & Technik 7 Kommentare »

Ich habe gelernt, dass wir vielleicht in Zukunft alle zu kleinen Kraftwerken werden:

Die britische Architektur- und Designfirma The Facility hat eine Technik aufgegriffen, mit der Soldaten mit ihren Schritten Strom für die Vielzahl der mitgeführten Geräte erzeugen sollten.

Zum sehr interessanten Artikel bei Heise: Im Gehen emissionsfrei Strom erzeugen

Weitere Infos auf der Website von “The Facility”: Facility:Innovate -
the energy harvesting company

Schauma

Umwelt, Wissenschaft & Technik 1 Kommentar »

Schaumbad
Vergangenes Wochenende wunderten wir uns (erneut) über Schaumkronen am Strand. Jan ist der Sache nachgegangen und hat folgendes herausgefunden:

Verursacher ist anscheinend die “Schleimkugelalge’” (lat.: Phaeocystis). “Anscheinend”, weil man das wohl noch gar nicht so ganz sicher weiß…

Hier zwei interessante Links:
» The mystery of the foam on the sea shore
» SATELLITENBILD DER WOCHE: Die Nordsee blüht

Danke, Jan!

Kontinentalverschiebung oder Wegener unnachgeladen

Geografie, Geschichte, Wissenschaft & Technik 2 Kommentare »

pangea.gifAus gegebenem Anlass kam ich nicht umhin, mich mit dem mir völlig unbekannten Alfred Lothar Wegener zu beschäftigen und ich habe mal wieder viel gelernt:

Die Wissenschaft ging bis weit ins zwanzigste Jahrhundert davon aus, dass die Erdkruste fest mit dem Untergrund verbunden sei, und sich die Geographie der Erde horizontal nicht verändere. 1912 begründetet demgegenüber Alfred Wegener die Theorie der Kontinentalverschiebung, auf die auch die heute allgemein anerkannte Theorie der Plattentektonik fusst. Demnach “schwimmen” die relativ leichten Erdkrustenteile auf dem schwereren magmatischen Untergrund und bewegen sich aufgrund von Auftriebskräften im Erdmantel relativ zueinander.

Vor ca. 300 Mill. Jahren bis vor 150 Mill. Jahren, also zu Lebzeiten der Dinosaurier, waren die Erdkrustenteile letztmalig (nach vermutlich einigen weiteren Malen in den vorangegangenen hunderten von Millionen Jahren) zu einer zusammenhängenden Landmasse vereinigt, Dieser Superkontinent, genannt Pangäa, zerbrach im Folgenden zunächst in Nordamerika / Eurasien einerseits und Südamerika / Afrika/ Antarktika / Australien / Indien andererseits. Im Weiteren kam es auch zu einer Auseinanderentwicklung von Europa und Amerika, die gerade jetzt, zu Beginn des dritten Jahrtausends (Jahrtausende, wie niedlich!), wieder deutlich spürbar ist.

Als kleiner Gimmick hier noch eine geologische Uhr der Erdgeschichte.

Wellblech und Waschbretter

Reise, Sprache, Wissenschaft & Technik 5 Kommentare »

Waschbrettpiste
Quelle: wikimedia commons

Ich habe gelernt, dass Dirt Roads corrugated sein können.

Corrugated Metal (engl.) = Wellblech
Corrugation (engl.) = Furche, Riffeln, Riffelung, Sicke, Welle, Wellen, Welligkeit

Im Deutschen ist tatsächlich der entsprechende Begriff Wellblechpiste gebräuchlich. Heute habe ich zusätzlich gelernt, dass man das Phänomen auch Waschbrettpiste nennt.

Eine Sandpiste kann zu Wellblech werden, wenn…

… schwere Fahrzeuge … ausreichend schnell über eine Straße fahren, deren Deckschicht locker aufgeschüttet ist. Eine Bodenvertiefung auf der Straße verursacht einen intensiven Bodenkontakt mit dem Rad des Fahrzeugs. Bei dem Herausfahren aus der Vertiefung bewegt sich das Rad wie auf einer Rampe nach oben, um nach einem kurzen Sprung eine weitere Bodenvertiefung vorzubereiten.

Sagt Wikipedia.

Wer’s genau wissen will, lese folgenden Artikel über die Ergebnisse von physikalischen Untersuchungen: Wie entstehen Waschbrettpisten? Wir hörten das Gerücht, dass insbesondere Wagen, die nur über 2-Rad-Antrieb verfügen, daran schuld seien.

Wie auch immer diese quer zur Fahrrichtung liegenden Bodenwellen entstehen, eins kann ich sagen: Sie sind erstaunlich gleichmäßig. Und die Fahrt auf einer derartigen Piste ist äußerst unangenehm. Es rappelt ganz furchtbar und schüttelt einen mal so richtig ernsthaft durch. Nach Möglichkeit versucht man, schnell genug zu fahren, um quasi über die Wellen hinweg zu “fliegen”. Das hilft aber auch nur mäßig. Nach einer langen Strecke auf einer Wellblechpiste hat man mindestens einen steifen Nacken, wenn nicht sogar ganz furchtbare Kopfschmerzen.

In Namibia gibt es übrigens unglaublich viele Dirt Roads. Um genau zu sein, sind überhaupt nur wenige, wichtige Straßen asphaltiert. Die von uns befahrenen namibischen Straßen waren fast ausnahmslos erste Sahne, egal ob Asphalt, Kies oder Sand. Und nur in seltenen Fällen bekamen wir es mit Wellblech zu tun. In der Kalahari hingegen, genauer gesagt im Kgalagadi Transfrontier Park, sind Waschbretter die Regel.

Pi

Unnützes Wissen, Wissenschaft & Technik 5 Kommentare »

Heute habe ich gelernt, wie Pi bis zur millionsten Stelle hinter dem Komma lautet. Hier ein kurzer Auszug:

3.141592653589793238462643383279502884197169399375105820974944 5923078164062862089986280348253421170679821480865132823066470 9384460955058223172535940812848111745028410270193852110555964 46229489549303819644288109756659334461284756482337867831652712 0190914564856692346034861045432664821339360726024914127372458 7006606315588174881520920962829254091715364367892590360011330 53054882046652138414695194151160943305727036575959195309218611 73819326117931051185480744623799627495673518857527248912279381 830119491298336733624406566430…

Und hier alle Stellen bis eine Million.

Angenommen man übersetzt die Zahlen nach einem beliebigen System in Buchstaben: zB 01=A 02=B … 26=Z. Nimmt man weiterhin an, dass Pi hinter dem Komma unendlich ist und sich nicht wiederholt, dann gibt es eine Stelle in Pi in der man zB die Bibel komplett am Stück lesen kann. Und dann nocheinmal irgendwo anders mit beispielsweise einem einzigen Schreibfehler. Und die schwedische Übersetzung aller Beatles Texte. Und dieselben nocheinmal rückwärts. Und natürlich diesen Text. usw usw usw

Töpfern für Fortgeschrittene

Fotografie, Wissenschaft & Technik 1 Kommentar »

In dem folgenden Video über die Herstellung von Kamera Objektiven habe ich die verschiedensten Dinge gelernt, z.B.

  • dass es “optical cement” gibt,
  • dass die Herstellung eines hochwertigen Objektivs bis zu 6 Wochen in Anspruch nimmt
  • oder dass die Produktion von Linsen stark an Töpfern erinnert.

Aber seht selbst:

via kaimueller.org

Mobile Tagging (2)

Wissenschaft & Technik 2 Kommentare »

Neben sideburns habe auch ich - in reiner Koinzidenz – einiges zum Thema mobile tagging dazugelernt und bin schier begeistert:

qrcode.jpg

Wer verstehts (ausser sideburns)?

Mobile Tagging

Computer und Web, Kommunikation, Wissenschaft & Technik 12 Kommentare »

Heute habe ich gelernt, dass wir Deutschen – verglichen etwa mit den Japanern oder Schweizern – noch recht rückständig in Sachen Einsatz von mobile tagging sind. Damit ist das Auslesen eines zwei- oder auch dreidimensionalen Barcodes mittels softwarebestückter Handy-Kamera gemeint.

Der Code wird “Quick Response Codes” oder auch QR-Code genannt und wurde von einer japanischen Firma bereits 1994 entwickelt.

Ich kannte die entsprechenden Barcodes bisher nur vom Online-Ticket der Deutschen Bahn. Mittels eines Scanners kann der Schaffner diesen auslesen. Dass das auch mit dem Mobiltelefon möglich ist, begeistert mich.

Für die Umwandlung entsprechender Texte etc. gibt es einen Mobile Tag Generator. Die Software des Readers für das Handy kann man sich herunterladen.

Unterschieden wird zwischen Commercial-, Public- und Private-Tagging. Ein Anwendungsbeispiel von vielen ist die Einbindung eines Tags auf der eigenen Visitenkarte: Der Geschäftspartner kann diesen Tag über sein Mobiltelefon auslesen und die Daten ohne diese abtippen zu müssen auf z.B. seinen Rechner transferieren.

USB Wine

Wissenschaft & Technik 1 Kommentar »

In der Kategorie “Es gibt nichts, was es nicht auch für USB gibt” habe ich ein revolutionäres Produkt von USB Wine entdeckt:

[youtube CRL1SeTJ1rk nolink]

Dahinter verbirgt sich ein konventioneller Weinversand. Dennoch ein grosser, revolutionärer Spass, non?

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