Photosynthesekraftwerk f?r daheim

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Ich habe gelernt, dass die Photosynthese k?nstlich nachempfunden wurde.

Sony hat mit dem ?Hana-Akari?… einen mit Farbstoffsolarzellen ausgestatteten Lampenschirm [vorgestellt], der mittels einem der Photosynthese ?hnlichen Prozess Energie aus dem Raumlicht gewinnt und so sich selbst als Lampe oder auch andere Ger?te betreiben kann. Im Gegensatz zu herk?mmlichen Solarzellen sollen sich die Farbstoffsolarzellen relativ g?nstig herstellen lassen. Farbstoffsolarzellen nutzen zur Absorption von Licht kein Halbleitermaterial, sondern organische Farbstoffe wie zum Beispiel Chlorophyll…

Warum eigentlich erst jetzt?

Sony Lampenschirm mit Farbstoffsolarzellen

Strahlungsarme Telefone im ?berblick

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Ich habe mal von einem Physiker gelernt, warum die Strahlung von Schnurlostelefonen (angeblich) total ungef?hrlich ist. Leider habe ich seine Erkl?rung vergessen. Ich glaube, sie war einfach nicht besonders ?berzeugend.

F?r alle, die — vielleicht besseren Wissens oder auch einfach nur dem Gef?hl folgend — auf der Suche nach einem strahlungsarmen Ger?t sind:

Bundesamt f?r Strahlenschutz: Strahlungsarme DECT-Schnurlostelefone

Makadamisieren

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Ich habe bei der Führung durch die Sonderausstellung “Konstrukteur der modernen Stadt — William Lindley in Hamburg und Europa (1808-1900)” des Hamburg Museums das Wort “makadamisieren” gelernt.

Makadam (nach seinem Erfinder John Loudon McAdam) ist die Bezeichnung eines Straßenbelags. Der von McAdam ursprünglich in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte Aufbau bestand aus drei Lagen Schotter von unterschiedlicher Körnung…

siehe Makadam

“Mit Makadam versehen” wurde im Deutschen zu “Makadamisieren”. Diese Verbform ist allerdings allem Anschein nach kaum noch gebräuchlich: gerade mal 484 Suchergebnisse bei Google. Das mag wohl an den vielen Asphaltstraßen im deutschsprachigen Raum liegen.

Zum englischen Begriff “to macadamize” findet Google ungleich mehr, momentan genau 23.100 Ergebnisse. Schön auch, wie mein Übersetzungsprogramm “to macadamize” zurückübersetzt: “chaussieren”, “beschottern”.

Ich frage mich, ob ich schonmal beim (modernen) Makadamisieren zugesehen habe. Hier.

Road works

Vom SUV zum Super-GAU

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Heute habe ich gelernt, dass die Vorstandschefs der großen US-Autokonzerne manchmal wie die kleinen Bittsteller daherkommen (müssen). Nachdem sie bereits einmal abgeblitzt waren, nahmen die Bosse von General Motors, Chrysler und Ford nun einen zweiten Anlauf in Sachen Finanzhilfe durch den US-Kongress. Sie zogen alle Register: Waren sie zum ersten Treffen noch im Privatjet angereist, wurde diesmal der Hybrid-Bolide bemüht. Der Kotau war vollkommen, dennoch (oder auch deshalb?) ist die Aussicht auf staatliche Hilfen eher mau.

Ich persönlich finde das Betteln um Hilfe geradezu ungehörig. Jahrzehntelang baute man Autos in Dimensionen, als sei der Energievorrat zu deren Betrieb ebenso unerschöpflich wie die Klimagas-Toleranz der Atmosphäre – und verdiente sich dumm und dämlich an spritfressenden Privatlastwagen. Nun stellt man einigermaßen überrascht fest, dass Nachhaltigkeit keine Stärke der jeweiligen Produktpalette der Hersteller ist. Und nun soll der Staat bzw. der Steuerzahler einspringen? In meinen Augen – vorsichtig formuliert – ein überaus vermessenes Ansinnen.

Viele, viele kleine Endlager

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Heute habe ich gelernt, dass die Diskussion um ein atomares Endlager vielleicht bald vorbei sein könnte. Eine amerikanische Firma hat ein Mini-Atomkraftwerk namens “Hyperion” entwickelt. Jede dieser 25 Millionen Dollar teuren Anlagen produziert Strom für ca. 10.000 (US-)Haushalte – das sollten doch mindestens 100.000 deutsche Haushalte sein.

Zum Betrieb wird der Reaktor nach den Vorstellungen seiner Entwickler tief in der Erde vergraben.

Das ist eine tolle Idee, so spart sich der Staat das Geld für Polizeieinsätze bei Transporten nach Gorleben und muss sich keine Lösung mehr für ein eigenes Endlager für Atommüll ausdenken.

Wankelmotor

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Ich habe gelernt, wie ein Wankelmotor aussieht und dass der Innenhof des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart einem solchen nachempfunden ist.

DIY

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Im selbst.tv könnte ich tolle Dinge lernen. Z.B. wie ich ein Wasserrad für den Garten baue. (Welchen Garten?) Oder wie ich richtig “kettensäge”. Oder Acrylglas bohre. Tja, leider bin ich selbst kein Mann.

Wo bin ich denn hier gelandet?

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Letzthin habe ich erfahren, dass ein iPod Touch ganz ohne GPS und Mobilfunkverbindung den eigenen Standort erschreckend genau auf der Maps-Anwendung anzeigen kann. S.: “Wie geht das denn? Hat das mit der IP zu tun? Unmöglich. Die wird doch dynamisch vergeben…” Es war klar, dass man der Sache auf den Grund gehen musste. Bei den Recherchen habe ich unter anderem gelernt, was sich hinter der Formel WPS + GPS = XPS verbirgt.

GPS
GPS, das ist ja inzwischen weitgehend bekannt, funktioniert satellitengestützt.

WPS
Standortbestimmung per WLAN heißt WPS. Das funktioniert (z.B. im iPod touch), weil jeder WLAN-Hotspot ein Funksignal sendet. Die Signalstärke kann gemessen werden, ohne dass der Empfänger im jeweiligen Hotspot angemeldet sein muss. Anhand der Signalstärken mehrerer Hotspots lässt sich nun die Position eines Empfängers errechnen. Theoretisch. Wenn man die Positionen der Hotspots kennt. Die Firma Skyhook Wireless hat diesen Aufwand der Hotspot-Kartierung tatsächlich betrieben! Und ist weiterhin unterwegs, um die Karten auf dem neuesten Stand zu halten.
Schon 2006 konnte der aufmerksame Zeitgenosse übrigens eine Meldung zum Thema WPS bei heise lesen: Positionsbestimmung per WLAN

XPS
Die Kombination aus GPS und WPS ist ganz besonders toll, da sich die Schwächen beider Systeme ausgleichen lassen. GPS funktioniert wegen der meist fehlenden Sichtverbindung zu Satelliten nicht in Innenräumen. WLAN schon. Und WPS funktioniert andererseits nur, wenn Hotspots in der Nähe sind. Werden beide Methoden in einem Gerät kombiniert, nennt das zumindest Skyhook Wireless XPS. (Nachzulesen bei spiegel online)

HPS?
Google weiß ja schon seit einiger Zeit, wo wir sind — wenn wir die mobile Version von Google Maps auf einem mobilen Telefon nutzen: Per Standortbestimmung per Handy anhand der umliegenden Mobilfunkmasten. Und alles zusammen wird im iPhone verwendet.

Spooky, oder?
Dass Apples Positionsbestimmung per WLAN leicht fälschbar ist, beruhigt mich keineswegs. Wahrscheinlich sollte es mich sogar noch mehr beunruhigen.

Aufgepasst
Übrigens ist nicht nur Skyhook Wireless zur Datenerfassung hierzulande unterwegs. Sondern auch Google (Google lässt Kamera-Autos durch den Sektor fahren), damit der gemeine Google Maps- (oder Google Earth-?) Besucher mit “StreetView” in Zukunft auch in Deutschland …

quasi durch die abfotografierten Straßen spazierengehen können.

Wenn also demnächst (oder sind die etwa schon fertig damit?) ein schwarzes, unauffälliges Auto mit Kameragestell auf dem Dach an euch vorbeifährt: Eine coole Geste aus dem Ärmel schütteln oder lächeln, auf keinen Fall aber in der Nase bohren! Dann sofort per GPS, WPS, XPS oder was gerade zur Hand ist, die Geo-Koordinaten ermitteln und auf “StreetView” warten…

Und ich dachte bislang, ich hätte zuminest vorerst nur einen großen Bruder…

CERN – Large Hadron Collider

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Heute habe ich gelernt, dass man sich schon ein wenig eingehender mit Materien befassen muss, wenn sogar das Ende der Welt drohen könnte. Der Teilchenbeschleuniger, der am 10.09.08 in Betrieb gehen soll, ist nach Ansicht einiger Gegner jedenfalls eine wahre Höllenmaschine.

Einige grandiose Fotos gibt es hier zu bestaunen.

Zu mehr Analyse fehlt es mir an physikalischer Bildung.

Adiletten reparieren

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Nach 10 Jahren intensiver Nutzung sind Materialermüdungen bei der Adilette, der idealen Fussbekleidung für Business, Trecking, Freizeit sowie allen sonstigen Lebenssituationen leider nicht auszuschliessen. Ich habe heute gelernt, wie man diesen begegnet.

Der klassische Anfängerfehler in dieser Situation ist: Kleben. Die einzig richtige Antwort auf dieses Problem lautet jedoch: Schrauben!

So gelingt es, die Lebensdauer des beliebten Schuhwerks um mindestens weitere 10 Jahre zu verlängern, und somit den Schuhpreis pro Tragejahr auf deutlich unter €1 zu drücken. Na wenn das nichts ist!

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