Strukturwandel in NRW

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Gestern habe ich gelernt, dass das Land Nordrhein-Westfalen das Thema E-Business sehr ernst nimmt. Ich war eingeladen zum e|NRW Internet Summit 2007 auf Schloss Bensberg bei Köln. Vorträge und Podiumsdiskussion, zu denen ich mich angemeldet hatte, standen unter dem Motto “Web 2.0 gleich Hype 2.0?”. Und da am Ende explizit nachgefragt wurde, wer den einen Blog habe und wer in seinem Blog über die Veranstaltung berichten würde, schreibe ich hier ein paar Zeilen.

In seiner Dinner Speech sprach NRW-Regierungssprecher Krautscheid davon, dass in NRW etwa 300.000 Arbeitnehmer im E-Business tätig seien und diese etwa 115 Milliarden Euro zum Bruttosozialprodukt des Bundeslandes beitrügen. Dies entspräche einem Anteil von 13,7% am gesamten BSP. Was Herrn Krautscheid zu der Aussage veranlasste, man wolle als Landesregierung lieber in helle Köpfe, als ich dunkle Löcher investieren. Mit Letzterem meinte er natürlich die zur Disposition stehenden Steinkohlesubventionen.

Insgesamt war es eine angenehme und interessante Veranstaltung in tollem Ambiente mit guter Gelegenheit zum Kennenlernen. Rückblickend ist es schon beeindruckend, wie schnell der Strukturwandel vom Bergbau hin zur Medienindustrie erfolgte. Man darf abwarten, ob dieser entsprechend nachhaltig ist oder ob wir in 20 Jahren schon wieder auf ein ganz anderes Pferd setzen (müssen) – z.B. weil wir uns den Strom für unsere vernetzten Geräte nicht mehr leisten können.

Autokauf

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Heute habe ich gelernt, dass der durchschnittliche Rabatt beim Autokauf satte 13% beträgt, manche Untersuchungen sprechen gar von deren 17%. Das relativiert die Werbeversprechen der Autobauer natürlich gewaltig.

Orientalischer Bazar

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Ich habe heute gelernt, dass sich bei deutschen Möbelhändlern ein Rabatt von 14% aushandeln lässt, ohne dass diese wirklich unglücklich wirken.

Ich frage mich, welcher Spielraum besteht hier wirklich?

Schattenseiten der EU

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Heute habe ich gelernt, dass die EU-Osterweiterung auch ihre Schattenseiten hat. Denn die tschechische Regierung denkt über einen Verkauf der staatlichen Brauerei Budweiser Budvar nach. Und als ob das noch nicht schlimm genüg wäre, heißt der Hauptinteressent Anheuser-Busch.

Dazu fällt mir eigentlich nur der alte Witz (frei nach Monty Python) ein:

American beer is like making love in a canoo: It’s fucking close to water.

R.I.P

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Ich habe heute gelernt, dass Steinmetze im Winter ums Überleben kämpfen. Dies liegt daran, dass die Leute im Winter einfach keine Grabsteine kaufen. Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass das Grabsteinbusiness saisonal sei, und im Winter ruhe. Daher warten die Leute mit dem Grabsteinkauf immer auf den Sommer.

Dem ist aber nicht so! Um das Geschäft anzukurbeln gibt es sogar Winterrabatte bei Kauf im Januar oder Februar.

Wer ist der Teufel?

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Heute habe ich gelernt, dass es “Business Angels” gibt. Unternehmensengel sind Menschen, die über viel Erfahrung als Unternehmer oder Manager sowie über viele Kontakte und natürlich Kapital verfügen. So ausgerüstet stehen die Engel dann Existenzgründern zur Seite.

Im Prinzip verhalten sie sich jedoch konform zu Venture-Capital-Gesellschaften und wenig selbstlos.

bemerkt ein Autor des wikipedia Beitrags allerdings und stellt damit den Heiligenschein, den der Begriff impliziert, in Frage.

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