Makadamisieren

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Ich habe bei der Führung durch die Sonderausstellung “Konstrukteur der modernen Stadt — William Lindley in Hamburg und Europa (1808-1900)” des Hamburg Museums das Wort “makadamisieren” gelernt.

Makadam (nach seinem Erfinder John Loudon McAdam) ist die Bezeichnung eines Straßenbelags. Der von McAdam ursprünglich in den frühen Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte Aufbau bestand aus drei Lagen Schotter von unterschiedlicher Körnung…

siehe Makadam

“Mit Makadam versehen” wurde im Deutschen zu “Makadamisieren”. Diese Verbform ist allerdings allem Anschein nach kaum noch gebräuchlich: gerade mal 484 Suchergebnisse bei Google. Das mag wohl an den vielen Asphaltstraßen im deutschsprachigen Raum liegen.

Zum englischen Begriff “to macadamize” findet Google ungleich mehr, momentan genau 23.100 Ergebnisse. Schön auch, wie mein Übersetzungsprogramm “to macadamize” zurückübersetzt: “chaussieren”, “beschottern”.

Ich frage mich, ob ich schonmal beim (modernen) Makadamisieren zugesehen habe. Hier.

Road works

Vom SUV zum Super-GAU

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Heute habe ich gelernt, dass die Vorstandschefs der großen US-Autokonzerne manchmal wie die kleinen Bittsteller daherkommen (müssen). Nachdem sie bereits einmal abgeblitzt waren, nahmen die Bosse von General Motors, Chrysler und Ford nun einen zweiten Anlauf in Sachen Finanzhilfe durch den US-Kongress. Sie zogen alle Register: Waren sie zum ersten Treffen noch im Privatjet angereist, wurde diesmal der Hybrid-Bolide bemüht. Der Kotau war vollkommen, dennoch (oder auch deshalb?) ist die Aussicht auf staatliche Hilfen eher mau.

Ich persönlich finde das Betteln um Hilfe geradezu ungehörig. Jahrzehntelang baute man Autos in Dimensionen, als sei der Energievorrat zu deren Betrieb ebenso unerschöpflich wie die Klimagas-Toleranz der Atmosphäre – und verdiente sich dumm und dämlich an spritfressenden Privatlastwagen. Nun stellt man einigermaßen überrascht fest, dass Nachhaltigkeit keine Stärke der jeweiligen Produktpalette der Hersteller ist. Und nun soll der Staat bzw. der Steuerzahler einspringen? In meinen Augen – vorsichtig formuliert – ein überaus vermessenes Ansinnen.

LKW ins Wasser

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Heute habe ich gelernt, dass es pro Tag 28.500 LKW-Fahrten mehr geben würde, wenn es die Binnenschifffahrt nicht gäbe.

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