Erstaunlicher Langhals

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Ich habe gelernt, dass die Giraffe das möglicherweise erstaunlichste Tier der Welt ist. Hier einige Fakten:

(c) by kirstenf
(c) by kirstenf

Die Giraffe ist das grösste (bzw. längste) Landsäugetier der Welt. Der Ernst des Lebens beginnt für die Jungen eher unsaft – bei der Geburt mit einem Sturz aus zwei Metern Höhe.

Der über zwei Meter lange Hals der Giraffe hat trotz der enormen Länge nur sieben Halswirbel wie beim Menschen. Der Kopf wird vor allem durch Muskeln und Sehnen hochgehalten. Die blauschwarze Zunge der Giraffe ist bis zu einem halben Meter lang und kann greifen.

Eine Giraffe ist die reinste Pumpstation. Zum einen transportiert die muskulöse Speiseröhre die etwa 30 kg Grünzeug, die täglich aus den Baumkronen geruft werden, auf und ab, da Giraffen Wiederkäuer sind. Weitere Meisterleistungen vollbringt das Herz, das mit einem Gewicht von 12 kg etwa 60 Liter Blut pro Minute durch den Körper pumpt, und das mit einem dreimal so hohen Blutdruck, wie beim Menschen, um auch das hochliegende und weit entferne Gehirn mit ausreichend Blut zu versorgen.

Wenn eine Giraffe den Kopf senkt um beispielsweise zu trinken und anschliessend wieder um 6 m in die Höhe hebt, müsste sie eigentlich regelmässig in Ohmancht fallen. Ein feines Geflecht von Arterien, die das Gehirn umgeben, gleichen jedoch Über- und Unterdruck aus, und die Gefässe sind so beschaffen, dass sowohl rapide Abfluss bei Aufrichten, als auch ein starker Zufluss bei Senken des Kopfes verhindert werden.

Bluthuhn

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Ich habe gestern gelernt, dass Vögel einen viel höheren Blutdruck haben als Menschen und andere Säugetiere. Das Truthuhn (Meleagris gallopavo) hat etwa den vierfachen des Menschen und ist damit das Wirbeltier mit dem höchsten Blutdruck überhaupt. Ob es dadurch zu cholerischen Anfällen neigt oder zur Herzinfarktrisikogruppe zählt, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls bin ich der Meinung, man sollte das Truthuhn in Bluthuhn umbenennen.

Die Luftratte, das unbekannte Wesen

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Ob meiner aktuellen Untermieter lerne ich derzeit viel über das Familienleben von Tauben.

Tauben leben in der Regel monogam. Die 1-2 Eier werden während der drei Wochen dauernden Brutzeit tagsüber vom Vater und nachts von der Mutter betreut. Der Nestbau ist keine Kernkompetenz von Tauben.

Last places on earth

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Auf speziellen Wunsch weise ich an dieser Stelle auf die schon letzthin erwähnten letzten unentdeckten Fleckchen Erde hin:


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Höfliche Tiere

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Wusstet ihr, dass Giraffen sich in einem für uns nicht hörbaren Schallbereich verständigen? Wahrscheinlich sind die gar nicht so schweigsam, wie man meint.

Tortoise

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Wusstet ihr, dass es im Englischen zwei Wörter für Schildkröten gibt? Tortoise und Turtle? Land- vs. Wasserschildkröte. Habe ich kürzlich gelernt.

Über der Gürtellinie (Sexualdimorphismus)

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Ich habe gelernt, dass man bei verschiedenen Tieren z.B. am Kopf erkennen kann, ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Wie man diese Unterscheidung allerdings in der Praxis treffen kann, ist mir in den meisten Fällen relativ rätselhaft. Muss mit Geduld, Beobachtung und Erfahrung zu tun haben.

Hier die Theorie zum Gelernten:

Als Sexualdimorphismus (sexus = Geschlecht, di = 2, morphe = Gestalt) oder Geschlechtsdimorphismus bezeichnet man bauliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Lebewesen der gleichen Art, die sich nicht auf die Geschlechtsorgane selbst beziehen. Dieser Sexualdimorphismus kann sich in verschiedenen Körpermerkmalen darstellen.


Mögliche Anhaltspunkte sind im Allgemeinen:

  • Größe
    (was auf Entfernung und bei Einzeltieren ziemlich schwierig ist, wie ich finde),
  • Behaarung
  • Färbung
  • Haut
    (hierzu zählen auch Geweihe u.ä.),
  • Zähne

Bei Löwen ist nicht weiter fraglich, was den Unterschied ausmacht — das erkennt wohl jedes Kind.

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Wie verhält es sich aber bei Elefanten, Giraffen oder Nashörnern?

Elefanten
Bei afrikanischen Elefanten ist der Unterschied nicht so leicht an den Stoßzähnen zu erkennen, die im Gegensatz zum asiatischen Elefanten nämlich auch die Kühe tragen.

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Angeblich kann man Männchen und Weibchen des afrikanischen Elefanten aber an der Kopfform unterscheiden. Leider habe ich bei meinen Webrecherchen keine Hinweise auf den Unterschied gefunden. Dieser Geselle ist jedenfalls ein Bulle.

Giraffen
Giraffen haben zwei kleine Hörner. Bei Weibchen ist darauf wohl häufig ein Haarbüschel, was recht putzig aussieht.

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Leider habe ich auch hierfür keine Quelle gefunden. Das Bild zeigt eine männliche Giraffe.

Rhinos
Beim Nashorn lässt sich der Unterschied wohl an den Hörnern ausmachen:

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Die “Hornbasis” ist beim Bullen mächtiger. (» das-tierlexikon.de)

Schildkröten
Männliche (Land-) Schildkröten haben unten eine Delle, damit es mit der Paarung rein mechanisch besser klappt. Selbst ertastet, wobei ich keinen Vergleich zu einem weiblichen Exemplar hatte.

Zebrastreifen

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Ich habe gelernt, warum Zebras gestreift sind.

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Auf den ersten Blick könnte man ja meinen, das der Natur an dieser Stelle keine besonders gute Tarnung gelungen ist. Jedenfalls nicht vor dem Hintergrund der typischen, ein Zebra umgebenen Landschaft.

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Im Zusammenspiel mit anderen Zebras erweist sich das Muster allerdings als ziemlich pfiffig. Läuft eine Herde Zebras nämlich schnell in der Gegend herum, ergibt sich für den Betrachter — also etwa für einen hungrigen Löwen oder aber bloß für einen staunenden Safari-Besucher — ein verflixter und verwirrender Moiré-Effekt.


Die Streifen tarnen Zebras wohl auch vor Tsetsefliegen. Das kann ich nicht beurteilen, ich habe schließlich keine Facettenaugen. Den Moiré-Effekt bei Bewegung kann ich in jedem Fall bestätigen!

» Theorien zu den Streifen (Wikipedia)

Can I eat it?

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Wie Hunde denken.

Ich habe gelernt, wie Hunde denken. Am Ende legen sie sich entweder schlafen oder schlagen bei Herrchen Alarm. Sehr witzig.

via ehrensenf vom 25.09.2007

Bienen sterben wegen IAPV?

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Ich habe gelernt, dass das mysteriöse Bienensterben in den USA vermutlich durch einen Virus verursacht wurde.

Das so genannte Israeli Acute Paralysis Virus (IAPV) fanden die Wissenschaftler lediglich in kranken Bienenstöcken, nicht aber in gesunden.

Quelle: NETZZEITUNG.DE

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