Ick gloob, ick lüje!

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Ich habe gelernt, dass (zumindest für Berliner) eine elegante Art, die Widrigkeiten von Dativ und Akkusativ zu umschiffen, die Verwendung des Akkudativs ist. Ausserdem ist auch endlich nachgewiesen, dass das Gerundium nicht aus dem Italienischen, sondern aus Berlin stammt.

 via

N.N. vs. n/a

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Heute habe ich gelernt, dass die beiden von mir mitunter recht inflationär verwendeten Abkürzungen “N.N.” bzw. “n/a” durchaus eingegrenzte Bedeutung haben. Diese war mir zwar in etwa geläufig, die genaue Definition hätte ich bis dato jedoch nicht wiedergeben können.

N.N. heißt “Nomen Nominandum” und drückt schlicht den Zustand aus, wenn für eine (i.d.R. universitäre) Veranstaltung noch kein Lehrbeauftragter zur Verfügung steht. Der Name des Letzteren ist also “noch zu benennen”.

n/a hingegen kann drei Bedeutungen besitzen: “not available” oder “not applicable” oder “no answer”, also “nicht verfügbar” bzw. “nicht anwendbar” bzw. “keine Antwort”. Nachzulesen bei Wikipedia.

Christiansen reloaded

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Heute habe ich gelernt, dass Sabine Christiansen “die Grand Old Schachtel des Sonntagabendtalks” ist.

SOS

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Heute habe ich gelernt, woher der Hilferuf ‘Mayday’ kommt. Ich hatte vermutet, dass es von irgendeinem Flugzeug oder Schiff mit selbem Namen stammt, welches vielleicht im 1ten Weltkrieg abgestürzt bzw gesunken ist. Weit gefehlt! Es ist eine anglizierte Version vom französichen “m’aidez” was soviel heißt wie “helfen sie mir”. (me = mich mir, aider = helfen -> aidez)

Außerdem habe ich schon vor einiger Zeit gelernt, dass ich a) nicht so viel lerne wie ich dachte, b) das Gefühl habe alles was ich lerne steht eh schon im Netz, c) das meiste was ich lerne langweiliges Wissen über irgendwelche Programme ist, die ich beruflich benutze und d) ich wohl Schwierigkeiten habe, meinen ersten Post in einem Blog zu machen.

Da bin ich nun endlich.

Tortoise

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Wusstet ihr, dass es im Englischen zwei Wörter für Schildkröten gibt? Tortoise und Turtle? Land- vs. Wasserschildkröte. Habe ich kürzlich gelernt.

Über der Gürtellinie (Sexualdimorphismus)

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Ich habe gelernt, dass man bei verschiedenen Tieren z.B. am Kopf erkennen kann, ob es sich um ein Männchen oder ein Weibchen handelt. Wie man diese Unterscheidung allerdings in der Praxis treffen kann, ist mir in den meisten Fällen relativ rätselhaft. Muss mit Geduld, Beobachtung und Erfahrung zu tun haben.

Hier die Theorie zum Gelernten:

Als Sexualdimorphismus (sexus = Geschlecht, di = 2, morphe = Gestalt) oder Geschlechtsdimorphismus bezeichnet man bauliche Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Lebewesen der gleichen Art, die sich nicht auf die Geschlechtsorgane selbst beziehen. Dieser Sexualdimorphismus kann sich in verschiedenen Körpermerkmalen darstellen.


Mögliche Anhaltspunkte sind im Allgemeinen:

  • Größe
    (was auf Entfernung und bei Einzeltieren ziemlich schwierig ist, wie ich finde),
  • Behaarung
  • Färbung
  • Haut
    (hierzu zählen auch Geweihe u.ä.),
  • Zähne

Bei Löwen ist nicht weiter fraglich, was den Unterschied ausmacht — das erkennt wohl jedes Kind.

MS0236_DSC_0016_20071124_leo.jpg MS0236_DSC_0022_20071124_leo.jpg


Wie verhält es sich aber bei Elefanten, Giraffen oder Nashörnern?

Elefanten
Bei afrikanischen Elefanten ist der Unterschied nicht so leicht an den Stoßzähnen zu erkennen, die im Gegensatz zum asiatischen Elefanten nämlich auch die Kühe tragen.

MS0236_DSC_0120_20071125_elephant.jpg

Angeblich kann man Männchen und Weibchen des afrikanischen Elefanten aber an der Kopfform unterscheiden. Leider habe ich bei meinen Webrecherchen keine Hinweise auf den Unterschied gefunden. Dieser Geselle ist jedenfalls ein Bulle.

Giraffen
Giraffen haben zwei kleine Hörner. Bei Weibchen ist darauf wohl häufig ein Haarbüschel, was recht putzig aussieht.

MS0236_DSC_0131_20071126_giraffe.jpg

Leider habe ich auch hierfür keine Quelle gefunden. Das Bild zeigt eine männliche Giraffe.

Rhinos
Beim Nashorn lässt sich der Unterschied wohl an den Hörnern ausmachen:

MS0236_DSC_0076_20071125_rhinos.jpg

Die “Hornbasis” ist beim Bullen mächtiger. (» das-tierlexikon.de)

Schildkröten
Männliche (Land-) Schildkröten haben unten eine Delle, damit es mit der Paarung rein mechanisch besser klappt. Selbst ertastet, wobei ich keinen Vergleich zu einem weiblichen Exemplar hatte.

Spakig

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Ich lerne gerade norddeutsch.

Erste Lektion: spakig.
So wurde ein Sofa bezeichnet, das auf einem Balkon stand und wirklich ziemlich ekelig aussah. Ich hätte es versüfft, gammelig, verrottet genannt. Hier nennt man sowas halt spakig.

Der Online-Duden sagt:

spa|kig <Adj.> [mniederd. spakig, urspr. = (von der Sonne) ausgetrocknet, dürr] (nordd.): faulig u. angeschimmelt. …

Sauerkirschen sind Sauerkirschen sind…

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Heute habe ich gelernt, dass die von mir sehr geschätzen Schattenmorellen ihren Namen dem französischen Herkunftsort Château de Moreille, das im deutschen Volksmund zu “Schattenmorelle” wurde, verdanken.

Schanghaien

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Als ich vor einiger Zeit zum ersten Mal den Begriff “Schanghaien” hörte, dachte ich, es handele sich um eine Wortschöpfung des Redners. (So ein Sponk Schmock SMOCK.) Seither kreuzt dieses Wort aber immer häufiger meine Wege. Das mag an Hamburg liegen oder auch nicht. In jedem Fall musste ich jetzt doch mal nachschauen, woher diese Redewendung stammt. Wikipedia sagt:

Schanghaien (auch Pressen) bezeichnet in der Seemannssprache das gewaltsame Rekrutieren von Seeleuten; angeblich aus Shanghai herrührend.

Karkasse

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Ich habe gelernt, dass eine Karkasse im Zuammenhang mit Reifen das tragende Gerüst des Gummireifens bezeichnet. Dies ist insbesondere bei LKW-Reifen so. Statt eines Reifenwechsels wird bei LKW häufig nur das Profil von der Karkasse genommen und ein neues Profil aufgeklebt.

Das Wort Karkasse kommt von aus dem Französischen:
Carcasse (frz.) = Gerippe

Es wird auch in anderen Zusammenhängen verwendet, z.B.

  • in der Küche für Gerippe von Geflügel und anderen Tieren oder
  • im Schiffbau für den Rumpf des noch auf Stapel liegenden Schiffs ohne Mast, Taue und Wände
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