Segellatain II
Segeln 3 Kommentare »(auf)fieren:
ein Leine oder Kette kontrolliert freigeben
(unfachmännisch: ein Seil oder eine Kette loslassen bzw. lockerlassen)
Bilge:
der unterste Raum auf einem Schiff, der direkt oberhalb der Schiffsplanken oder oberhalb des Kiels liegt.
Holepunkt:
dient der Umlenkung und Führung einer Schot zwischen Schothorn am Segel und der Winsch durch eine Rolle in einem Block
killen:
ein Segel weht an einem seiner Lieken unstet aus (”flattert wie eine Flagge”)
Liek:
eine Kante eines Segels
Reck:
Dehnbarkeit eines Seiles (laufendes Gut) oder Stages (stehendes Gut)
reffen:
die Fläche der Segel verkleinern
(meistens während oder in Erwartung schlechten Wetters mit starkem Wind)
Reffkausch, Kausch:
eine aus Metall oder Kunststoff gefertigte Verstärkung eines Tauwerk-Auges oder eines in Tuch gestanzten Lochs
Rigg = Takelage eines Segelschiffs:
- Stehendes Gut (Tauwerk, das die Masten hält: Wanten, Stage) und
- laufendes Gut (zur Bedienung der Segel notwendig: Falle und Schoten)
schwojen:
das Hin- und Herdrehen eines Schiffes vor Anker oder Ankerboje
Winsch:
Seilwinde
