Biathlon

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Heute habe ich gelernt, dass beim Biathlon auf wahnsinnig kleine Scheiben geschossen wird. Umso erstaunlicher, dass es AthletInnen gibt, die nach der enormen körperlichen Belastung ein derart ruhiges Händchen am Schießstand beweisen:

Geschossen wird auf je fünf Scheiben pro Schussbahn, die in einer Entfernung von 50 m angebracht sind. Der zu treffende Bereich einer Scheibe beträgt im Durchmesser 4,5 cm (liegend) bzw. 11,5 cm (stehend).

Übrigens schoss man früher auf Papierscheiben und Luftballons, später sogar auf Glasscheiben.

Derzeit läuft die Weltmeisterschaft in Östersund.

It’s NOT comming home. Never.

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Nachdem das Mutterland des Fussballs die Qualifikation zur EM 2008 mit Pauken und Trompeten in den Sand setzte, habe ich nun gelernt, dass es konkrete Fakten gibt, die die Vermutung rechtfertigen, dass die englische Nationalmannschaft auch weiterhin – wie in den letzten Jahrzehnten (1966 möchte ich mal aufgrund der zwei erwiesenermassen irregulär erzielten Tore ausklammern) – bei internationalen Tournieren keine Rolle spielen wird. Ursächlich hierfür ist einfach, dass England kaum gute Fussballspieler hat bzw. entwickelt:

  • In England liegt die Verantwortung für die Nachwuchsförderung bei den Vereinen. Diese, teilweise Aktiengesellschaften (z.B. Manchester United) oder Spielzeug dubioser Figuren (wie der FC Chelsea), folgen eher kurzfristigen und finanziellen Interessen, in denen die langfristige Entwicklung des Nachwuches eine geringere Rolle spielt.
  • In England gibt es im Gegensatz zu anderen Ländern keine vernünftigen Fussballakademien.
  • Jugendtraining in England besteht zu einem grossen Anteil aus Spielen, aufgrund geringem Ballbesitz wenig geneigt, die Spielstärke zu verbessern.
  • In England wird nur zwei bis drei mal pro Woche trainiert – im Gegensatz zu fünf mal auf dem Kontinent.
  • Kindertrainer geniessen in England einen deutlich niedrigeres Ansehen als Jugendtrainer, entsprechend rar sind diese.
  • Gezielte Nachwuchsförderung beginnt in der Regel erst mit einem Alter von neun Jahren, ein Alter, in dem die Technikentwicklung schon sehr weit fortgeschritten ist. Bis zu diesem Alter sind Trainingsmöglichkeiten und -plätze rar.
  •   

    Von mir aus können die Engländer so weitermachen :-)  

    via The Economist

    Von Katzen und Hummeln

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    Irgendwann habe ich mal gehört:

    Die Hummel kann nur deshalb fliegen, weil sie nichts von Aerodynamik versteht!

    Ebensowenig wie die Hummel fliegen können dürfte, liege es angeblich in der Natur des Menschen, Marathon zu laufen. Ich möchte dieser Reihe eine gewisse Fähigkeit hinzufügen, die ich als Katzenspringen bezeichnen würde, gäbe es nicht schon eine Bezeichnung: Parkour. Fiel irgendwann mal Zusammenhang mit dem James Bond Film “Casino Royal”…

    Ich habe mich nie damit beschäftigt, aber vor kurzem stolperte ich über dieses Video, das mich gelehrt hat, dass manche Menschen wirklich unmenschliche Sprünge machen können.

    [youtube hPpT1RO9PTc nolink]

    P.S.: Ich habe auch gelernt, dass das mit der Hummel Humbug ist.

    » Hummel-Paradoxon

    Wicked!

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    wicket.jpg

    Ich habe gestern gelernt, was ein Wicket ist, nämlich:

    Three stumps with two bails on top.

    Und hierfür muss man das wissen. Eine spontane, nichtrepräsentative Umfrage gestern ergab, dass dieser Sachverhalt (inkl. korrekter, wie aus der Pistole geschossen kommender Definition) definitiv zum Allgemeinwissen eines Engländers gehört. Mitglieder aller anderen Nationalitäten hingegen wissen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, wobei es sich bei einem Wicket handelt.

    König von Bayern

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    ribery2.jpg

    Ich habe heute gelernt, dass Bayern wieder einen König hat. Dies missfällt jedoch und ausgerechnet den Monarchisten.

    Der neue bayerische König: Ein Franzose! Nicht mit einer Krone gekrönt, sondern mit einem preussischen Orden versehen!

    Floorball

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    Ich habe heute gelernt, dass Floorball (oder schwedisch Innebandy) derzeit die zweitbeliebteste Sportart in Schweden ist.

    Ein Bericht beim Deutschlandfunk.

    Von Fröschen und Krokodilen

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    Ich habe gelernt, dass Kinder heutzutage mit einem patentierte Schwimmschuh das Schwimmen erlernen können. Die Verwendung von Hilfsmitteln ist, wie mir scheint, auch geboten, denn wie ich weiterhin lernte wird den Kindern gesagt, sie sollen die Beine bewegen, wie ein Krokodil. Eine Zumutung! Woher zur Hölle sollen mitteleuropäische Stadtkinder wissen, wie ein Krokodil seine Beine bewegt? Ich wuesste es jedenfalls nicht. Ich war bereits bei den früher üblicherweise angeführten Froschbeinbewegungen überfordert, aber Krokodile?

    Sommer, Spiele.

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    via Spreeblick habe ich heute gelernt, dass das Logo der 2012 in London stattfindenden Olympischen Sommerspiele epileptische Anfälle auslösen könnte.

    Offensichtlich wurde bereits die animierte Version von der offiziellen Homepage entfernt, so dass mir ein Selbstversuch unter Extrembedingungen verwährt bleibt.

    Segellatain II

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    (auf)fieren:
    ein Leine oder Kette kontrolliert freigeben
    (unfachmännisch: ein Seil oder eine Kette loslassen bzw. lockerlassen)

    Bilge:
    der unterste Raum auf einem Schiff, der direkt oberhalb der Schiffsplanken oder oberhalb des Kiels liegt.

    Holepunkt:
    dient der Umlenkung und Führung einer Schot zwischen Schothorn am Segel und der Winsch durch eine Rolle in einem Block

    killen:
    ein Segel weht an einem seiner Lieken unstet aus (”flattert wie eine Flagge”)

    Liek:
    eine Kante eines Segels

    Reck:
    Dehnbarkeit eines Seiles (laufendes Gut) oder Stages (stehendes Gut)

    reffen:
    die Fläche der Segel verkleinern
    (meistens während oder in Erwartung schlechten Wetters mit starkem Wind)

    Reffkausch, Kausch:
    eine aus Metall oder Kunststoff gefertigte Verstärkung eines Tauwerk-Auges oder eines in Tuch gestanzten Lochs

    Rigg = Takelage eines Segelschiffs:

    • Stehendes Gut (Tauwerk, das die Masten hält: Wanten, Stage) und
    • laufendes Gut (zur Bedienung der Segel notwendig: Falle und Schoten)

    schwojen:
    das Hin- und Herdrehen eines Schiffes vor Anker oder Ankerboje

    Winsch:
    Seilwinde

    Segellatein

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    Isobaren: Linien gleichen Luftdrucks
    Säureheber: Instrument zur Überpfrüfung der Batterie
    Legerwall: Situation, in der ein Schiff durch auflandigen Wind, Wellen und/oder Strömung auf eine Küste gedrückt wird

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