Hassan II.
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Ich habe glernt, dass die Hassan II. Moschee in Casablanca mit 210 m das höchse Minarett der Welt hat.
Auf Fotos sieht es übrigens komischerweise immer etwas schief aus.

Ich habe glernt, dass die Hassan II. Moschee in Casablanca mit 210 m das höchse Minarett der Welt hat.
Auf Fotos sieht es übrigens komischerweise immer etwas schief aus.
TIA steht für “This is Africa!” und ist ein beliebter Ausruf, wenn dort irgendwas nicht so läuft, wie man sich das als einen gewissen Standard gewohnter, durchorganisierter und auf Effizienz getrimmter Mitteleuropäer so vorstellt. Lernte ich kürzlich.
Dazu passt auch der Ausspruch eines weisen Afrikaners, der angeblich zu einem Briten sagte:
You’ve got watches, we’ve got time.
Wunderschön!

Quelle: wikimedia commons
Ich habe gelernt, dass Dirt Roads corrugated sein können.
Corrugated Metal (engl.) = Wellblech
Corrugation (engl.) = Furche, Riffeln, Riffelung, Sicke, Welle, Wellen, Welligkeit
Im Deutschen ist tatsächlich der entsprechende Begriff Wellblechpiste gebräuchlich. Heute habe ich zusätzlich gelernt, dass man das Phänomen auch Waschbrettpiste nennt.
Eine Sandpiste kann zu Wellblech werden, wenn…
… schwere Fahrzeuge … ausreichend schnell über eine Straße fahren, deren Deckschicht locker aufgeschüttet ist. Eine Bodenvertiefung auf der Straße verursacht einen intensiven Bodenkontakt mit dem Rad des Fahrzeugs. Bei dem Herausfahren aus der Vertiefung bewegt sich das Rad wie auf einer Rampe nach oben, um nach einem kurzen Sprung eine weitere Bodenvertiefung vorzubereiten.
Sagt Wikipedia.
Wer’s genau wissen will, lese folgenden Artikel über die Ergebnisse von physikalischen Untersuchungen: Wie entstehen Waschbrettpisten? Wir hörten das Gerücht, dass insbesondere Wagen, die nur über 2-Rad-Antrieb verfügen, daran schuld seien.
Wie auch immer diese quer zur Fahrrichtung liegenden Bodenwellen entstehen, eins kann ich sagen: Sie sind erstaunlich gleichmäßig. Und die Fahrt auf einer derartigen Piste ist äußerst unangenehm. Es rappelt ganz furchtbar und schüttelt einen mal so richtig ernsthaft durch. Nach Möglichkeit versucht man, schnell genug zu fahren, um quasi über die Wellen hinweg zu “fliegen”. Das hilft aber auch nur mäßig. Nach einer langen Strecke auf einer Wellblechpiste hat man mindestens einen steifen Nacken, wenn nicht sogar ganz furchtbare Kopfschmerzen.
In Namibia gibt es übrigens unglaublich viele Dirt Roads. Um genau zu sein, sind überhaupt nur wenige, wichtige Straßen asphaltiert. Die von uns befahrenen namibischen Straßen waren fast ausnahmslos erste Sahne, egal ob Asphalt, Kies oder Sand. Und nur in seltenen Fällen bekamen wir es mit Wellblech zu tun. In der Kalahari hingegen, genauer gesagt im Kgalagadi Transfrontier Park, sind Waschbretter die Regel.
Ich erzähle euch nichts neues, wenn ich sage: Reisen bildet. In den vergangenen Wochen habe ich so viel neues Wissen angehäuft, dass ich mal wieder nicht weiß, womit ich anfangen soll.
Vielleicht damit, dass “The Economist” im Web Cities Guides anbietet, z.B. für Jo’burg. Für gut befunden und empfehlenswert!
Dieser Herr wurde vom Lonely Planet für die Verwendung des Bildes nicht vergütet. Er wurde nicht einmal namentlich erwähnt, dies blieb nur dem Fotografen des Titelbildes vorbehalten.
Im Gegensatz zu den idealistschen Gründungstagen des Lonely Planet steht die Gewinnerzielungsabsicht nun unverholen im Vordergrund. Mittlerweile ist der Guide ein Massengeschäft, das die ganze Welt abdeckt – auf Kosten der Qualität: Schlecht recherchierte Beiträge, nachlässige Sprache, fehlende Sorgfalt bei Aktualisierungen, schlechte Karten. Ich werde sobald keinen Lonely Planet mehr kaufen.
Trotz allem, es war einfach grossartig, den Herrn vom Cover in Havannas Altstadt zu entdecken!