Deezer

Computer und Web, Musik 1 Kommentar »

Kürzlich bei Spreeblick gelesen:

Wir werden niemals für Musik bezahlen. Denn das haben wir bisher auch nicht getan. Nur diejenigen Unternehmen werden den Sprung ins Musikbusiness 2.0 schaffen, die diese simple Erkenntnis verinnerlicht haben.

Ich habe jetzt die französischen deezer.com entdeckt, die dies nicht nur verinnerlicht haben, sondern auch gleich atemberaubend gut umgesetzt haben.

Das Konzept ist einfach, es wird legal und kostenlos jede Menge Musik angeboten. Es werden Radios angeboten und es können Playlists erstellt werden. Einzelne Lieder und ganze Alben können in voller Länge, in exzellenter Qualität und wann und wie oft auch immer angehört werden. Dazu kommt der übliche Schnickschnack mit social networking etc.

Die Auswahl frei spielbarer Musik ist zwar nicht so gross wie z.B. bei itunes,  wenn man aber bedenkt, dass hier alles für lau ist, doch erstaunlich gross. Für meinen Geschmack wird hier Quantität durch Qualität geschlagen.

Die Künster bzw. Inhaber der Urheberrechte werden auf Basis einer Vereinbarung mit zwei französischen Rechteverwertungsgesellschaften mit einem Anteil an den Werbeeinnahmen der Seite vergütet.

Bei mir gerade in der Heavy Rotation:  Future of the Left, Placebo.

Placeboeffekt

Musik 2 Kommentare »

For What It’s Worth

Ich habe heute gelernt, dass die heissgeliebten Jungs von Placebo am 8.6.09 eine neue Patte veröffentlichen und die erste Auskopplung schon draussen ist.

Hiermit komme ich vielleicht geringfügig aus dem Musstopf, was meine Freude aber keinesfalls beeinträchtigt.

Bilder wie von Julian Opie

Design, Kunst, Musik Kein Kommentar »

Nachdem sich die Gerüchte verdichten, dass eine Blur-Wiedervereinigung vor der Tür steht (deren Ergebnis ich mit extremer Vorfreude entgegensehe), ist dies der ideale Moment, um etwas vor längerer Zeit Gelerntem (das seit dem in den Drafts schlummert) endlich die gebührende Publizität zu verschaffen:

Ich habe gelernt, wie man Portraits im Stil von Julian Opie, der auch das Cover des Blur Greatest Hits Albums entworfen hat, erstellen kann.

Wie es geht steht hier.

Teen Spirit mit Verfallsdatum

Musik, Unnützes Wissen Kein Kommentar »

Noch ist Spender Edlen, Protagonist des möglicherweise bekanntesten Plattencovers der Welt, Teenager. Doch der Geruch von Teen Spirit wird in drei Jahren verfliegen; dann nämlich wird er 20.

Immerhin gab es 200$ für das Foto. Er war eben (sehr) jung und brauchte wohl das Geld.

via Sleevage (auch mit den Remakes des Covers und aktuellem Foto von Spender).

Electro(ver)lore(n)

Musik 3 Kommentare »

Da ist es wieder passiert. Etwas, das ich nie wissen oder kennen wollte, hat sich mir aufgedrängt. So ähnlich wie damals die Sprache Lolcat, nur eigentlich noch viel schlimmer:

Electrolore

Aktuell 43.800 Treffer bei Google. Urplötzlich und aus dem Nichts aufgetaucht, so gegen April 2008 und glücklicherweise (noch?) auf Deutschland begrenzt (siehe Google Insight) . Der Erfinder hat den Massen mithilfe des WWW (genauer gesagt wohl YouTube) eine Musikrichtung vor die Ohren geworfen, die hoffentlich ganz ganz schnell wieder in Vergessenheit gerät.

Ich musste am vergangenen Wochenende beim Festival “Dockville” Zeuge einer Perfomance des “Meisters” (*hüstel*) werden. Ich habe mich dem Gruppenzwang gebeugt und ganze fünf Tracks nur unter Schmerzen über mich ergehen lassen. Glücklicherweise konnte ich zumindest einen Teil meiner eigentlich äußerst reizenden Reisegruppe überreden (von überzeugen kann keine Rede sein), sich nicht länger von dieser geq*** K*** hypnotisieren zu lassen und stattdessen den hervorragenden Künsten von Johnossi zu lauschen.*

Genau, “Gruppenhypnose (mit den allerschlimmsten Absichten)” würde ich diese Musikrichtung nennen wollen. Schlimmer noch als Aprés Ski! ;)

* Hallo? Alexander Marcus oder Johnossi? Wer muss da bitte überhaupt noch nachdenken?

Ohne Worte

Musik, Politik, Sport Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, dass die spanische Hymne keinen Text hat. Auf diesen Fakt wurde ich erstmals vor dem Finalspiel am vergangenen Sonntag hingewiesen und konnte dann ganz fasziniert verfolgen, dass die spanischen Spieler einen guten Grund hatten, nicht zu singen. Hätte wohl auch etwas albern ausgesehen, wenn sie es wie die Fans gehalten hätten. Die sangen so etwas wie “oh oh oh” oder “lololo”, würde ich tippen.

Der Grund dafür, dass “Marcha Real” wortlos daher kommt, liegt wohl im Alter des Songs — damals, so zur Mitte des 18. Jahrhunderts, war es eben noch völlig unüblich, überhaupt eine Hymne zu haben.

Wozu eine Fußball Europameisterschaft doch gut sein kann…

Links zum Thema:
» Wikipedia: Marcha Real
» ZDF: Sprachlose Spanier
» Salzburger Nachrichten: Sprachlose Spanier

Sommeranfang feiern

Musik Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, dass die “Fête de la Musique” in Berlin immer am Tag des Sommeranfangs gefeiert wird und dass es in diesem Jahr einfach Glück war, dass dieser Tag auf ein Wochenende fiel:

In Berlin wird seit 1995 die Fête de la Musique® gefeiert und auch am Samstag, dem 21. Juni 2008 (endlich ein Wochenendtag!)

Mehr lesen auf der Website der Veranstaltung

Rip-off!!!

Business, Musik Kein Kommentar »

bad-religion.bmp

Hallo? Hallo? Jemand zu Hause bei www.worldticketshop.com?

Unglaublich dreist, Konzerttickets, die im Original 27 Euronen kosten, für 125 selbiger Währung verscherbeln zu wollen.

Wer kauft hier ein? Und welche Beziehung zu Geld hat diese Kundschaft?

Ein Geschenk fürs ganze Jahr

Lustig, Musik Kein Kommentar »

heino.jpg

Ich habe heute gelernt, warum ich Heino, solange ich denken kann, nur mit (undurchsichtiger) Sonnenbrille kenne.

Time Travel to the wonderful Years of Britpop

Musik Kein Kommentar »

justine.jpg

Foto: rubydoomsday

Viel zu lernen über Sex, Drugs & Rock ‘n’ Roll und das Leben im allgemeinen gibt es in diesem (bereits etwas älteren) Interview des Observers mit Justine Frischmann. Gleichzeitig ist dieses Interview mit der in Personalunion Ex-Frontfrau von Elastica, Ex-Bassistin von Suede, Exfreundin von Damon Albarn (Blur, Gorillaz) und Exfreundin von Brett Anderson (Suede, The Tears) eine wunderbare Zeitreise zurück in die Jahre des geliebten Britpops.

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