Mode mit Persönlichkeit
Design, Mode und Co Kein Kommentar »Heute habe ich gelernt, dass Mode ein Gesicht haben kann.
Heute habe ich gelernt, dass Mode ein Gesicht haben kann.
Ich habe heute die Vokabel ”Toothbrush Moustache” gelernt. Es handelt sich um den guten alten Zweifingerbart, dessen Ruf ja von dem Herrn links nachhaltig beschädigt wurde.
Hätte er damals ein anderes Rasierverhalten an den Tag gelegt, würde ich dann heute mit einem Filzgleiter unter der Nase herumlaufen? Hätte Deutschland den Krieg gewonnen oder gar nicht erst angefangen? Fragen über Fragen wegen eines kleinen Haarflecks!
Nach 10 Jahren intensiver Nutzung sind Materialermüdungen bei der Adilette, der idealen Fussbekleidung für Business, Trecking, Freizeit sowie allen sonstigen Lebenssituationen leider nicht auszuschliessen. Ich habe heute gelernt, wie man diesen begegnet.

Der klassische Anfängerfehler in dieser Situation ist: Kleben. Die einzig richtige Antwort auf dieses Problem lautet jedoch: Schrauben!
So gelingt es, die Lebensdauer des beliebten Schuhwerks um mindestens weitere 10 Jahre zu verlängern, und somit den Schuhpreis pro Tragejahr auf deutlich unter €1 zu drücken. Na wenn das nichts ist!


Die Riesenmaschine sah bereits für den letzten Sommer eine neue Modewelle über Deutschland hinwegrollen: Es wird ein extremer Sommer
Meines Wissens blieben wir von der Modeerscheinung der Gummi-Kloks verschont. Ich hatte diese hässlichen Schuhe der Marke “Crocs” hier und da schon gesehen, mich aber geweigert, näher hinzugucken.
Eine Saison später sage ich nun die besagte Massenbewegung für diesen Sommer voraus. Insbesondere Reisende, die aus von Wassersport geprägten Urlaubsgebieten zurückkehren, werden diese Schuhe mitbringen oder hier nachkaufen. Sogar ich habe kurz überlegt, ob ich mir ein Paar zulege.
Ich habe nämlich gelernt, dass dieser Bruder des Holzschuhs unglaublich praktisch für den Gebrauch auf Paddelbooten ist. Vorgemacht hat es in meinem Fall ein Naturfreak namens Max, seines Zeichens Guide auf dem Orange River an der Grenze zwischen Südafrika und Namibia. Meine auch nicht ganz unpraktischen Trekkingsandalen sind ebenfalls hässlich und müssen in nächster Zeit mal ersetzt werden.
Foto: Emerald2098
Zum morgigen Kinostart komme ich natürlich nicht an meinen heissgeliebten Simpsons vorbei.
Eines der grössten Geheimnisse um die Familie Simpson wurde gelüftet: Ihr Heimatort Springfield liegt in Vermont. 14 Springfields in den USA traten an, um den Nachweis zu erbringen, dass es sich bei ihnen um die wahre Heimat der Simpsons handele. Am Ende setzte sich Springfield, Vt. durch, wenngleich die Nachbarstadt Shelbyville vom Erdboden verschluckt scheint. Ein Atomkraftwerk in der Umgebung ist jedenfalls vorhanden.
An dieser Stelle nochmal der Hinweis auf den grandiosen Simpsons-Trailer der BBC mit echten Schauspielern.
Am Wochenende habe ich gelernt, dass es auch in Hamburg gemütliche und doch stylische, zuvorkommende und doch unnervige, kompetente und doch unaufdringliche…. Brillenläden gibt. Jedenfalls einen: “Six Million Glasses” heißt er und ist einen Besuch wert.
Heute habe ich gelernt, dass Krawatten auch “Binder” genannt werden. Laut wikipedia ist das allerdings ein veralteter Ausdruck.
Heute habe ich gelernt, dass ein gutes Namensgedächtnis nicht immer ausreichend ist.
Ich hatte Unterwäsche für meine Freundin gekauft, die derzeit in Frankreich studiert. Ein Teil war nachbestellt worden und ich ging in den Laden in Köln, um selbiges abzuholen. Die Verkäuferin begrüßte mich mit den Worten
“Ah, schön, dass Sie kommen, ich hatte Sie neulich nämlich verwechselt.”
“Verwechselt?”
“Ja, da war ein Mann im Laden in Begleitung seiner Frau, der sah Ihnen sehr ähnlich. Da habe ich ihn gefragt, ob denn das Geschenk in Frankreich gut angekommen sei. Seine Frau hat dabei so komisch dreingeblickt.”
Der arme Mann, der kann seiner Frau erzählen, was er will, die glaubt ihm kein Wort.
Eine ganz schlichte Sache, die ich da gelernt habe. Man kann Penatencreme zum Haarstyling verwenden. Statt Gel oder anderem Schnickschnack. (Angeblich ist auch NIVEA Creme geeignet, allerdings nur für Menschen, deren Haar eher total unfettiger Natur ist.)
Jetzt könnte man meinen, das sei nur so ein theoretischer Tipp. Weit gefehlt. Ich habe es in Natura bewundern dürfen und es sah – ja, verdammt – wirklich gut aus.
Wer traut sich?