Bluthuhn

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Ich habe gestern gelernt, dass Vögel einen viel höheren Blutdruck haben als Menschen und andere Säugetiere. Das Truthuhn (Meleagris gallopavo) hat etwa den vierfachen des Menschen und ist damit das Wirbeltier mit dem höchsten Blutdruck überhaupt. Ob es dadurch zu cholerischen Anfällen neigt oder zur Herzinfarktrisikogruppe zählt, ist mir nicht bekannt. Jedenfalls bin ich der Meinung, man sollte das Truthuhn in Bluthuhn umbenennen.

Warum Schwangere nicht umfallen

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Heute habe ich gelernt, dass es an einer speziellen Lendenwirbelkonstruktion liegt, dass schwangere Frauen bei zunehmendem Bauchumfang nicht noch erheblich größere Rückenprobleme bekommen als ohnehin schon.
Hohlkreuz bei schwangeren Frauen

Um die Wirbelsäule zu stabilisieren, sind bei Frauen drei untere Lendenwirbel miteinander verschränkt und somit verstärkt. Bei Männern sind nur zwei Lendenwirbel auf diese Weise verbunden; auch die Abstände zwischen den Wirbelgelenken sind bei Frauen größer, um Abnutzung zu verhindern.

Männern hingegen wird ja nachgesagt, dass sie im Verlauf einer Schwangerschaft ähnliche Symptome zeigen wie die Schwangere selbst, also z.B. Gewichtszunahme, hormonelle Schwankungen, etc. Dies bezeichnet man als Couvade-Syndrom. Eigentlich eine schöne Entschuldigung für beginnende Dickleibigkeit.

Zuhören ist Gold

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Heute habe ich gelernt, dass Ärzte ihre Patienten bereits nach durchschnittlich 15 Sekunden unterbrechen. So steht das in einem Bericht der SZ über eine Untersuchung kanadischer Ärzte. Diese hatten ermittelt, welches die Hauptfaktoren für die Unzufriedenheit der Patienten mit ihren Ärzten sind.

Ich kann das größtenteils bestätigen: Die Anamnese nimmt immer weniger Platz ein, oft habe ich ebenfalls den Eindruck, dass es mein ärztliches Gegenüber allenfalls bedingt interessiert, was ich zu sagen habe. Das mag nicht allein die Schuld der Ärzte sein, aber im Arzt-Patienten-Gespräch wird dies nun einmal am deutlichsten.

Blutgruppen

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Heute habe ich gelernt, dass ich der Blutgruppe 0+, also: Null-positiv, angehöre. Weltweit ist diese Blutgruppe mit 38% am häufigsten vertreten. Die Bezeichnung stammt aus dem AB0-System, das 1901 von dem österreichischen Wissenschaftler Karl Landsteiner beschrieben wurde, wofür er 1930 den Medizin-Nobelpreis erhielt.

Meine Freundin hat die Blutgruppe 0-, sprich: Null-negativ, was recht selten ist (weltweit 7%), da der Rhesusfaktor dominant-rezessiv vererbt wird. Zur Verbreitung von Rhesus-negativ habe ich noch folgendes Zitat entdeckt, das ich sehr interessant finde:

Der Rhesus-Negativ-Anteil der Europäer liegt am höchsten, schwankt aber zwischen 4 % in der östlichen Randzone und 25 % im Baskenland.

Und nein: Meine Freundin ist keine Spanierin…

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