Wo ist die Sendung?

Kultur, Wissenschaft & Technik Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, dass das Fernsehen der (nahen) Zukunft schlimm sein wird. Ich bin froh, dass ich mir das so gut wie abgewöhnt habe.

Independant Türsteher

Kultur, Musik 2 Kommentare »

Ich habe (glücklicherweise nicht durch eigene Erfahrung) gelernt, dass in München Independant Rockmusik und kurze Hosen nicht zusammenpassen. » “Yuppie – Indie – München” Welches Wort passt nicht hier rein?

Morgenstund’ hat einiges im Mund

Essen und Trinken, Fotografie, Kultur 6 Kommentare »

breakfast
Gestern habe ich… also… bei Ehrensenf gelernt, dass meine Frühstücksgewohnheiten doch nicht so verabscheuungswürdig sind, wie ich bis dato befürchtete. Und zwar dann nicht, wenn man ein Auge auf die Fotoserie “breakfast” von Jon Huck wirft.  Bei mir kommt morgens jedenfalls nur äußerst selten Toast mit Bohnen oder Nichts mit Milch auf den Tisch.

Ich weiß nicht was soll es bedeuten…

Geografie, Geschichte, Kultur Kein Kommentar »

Am Wochenende habe ich gelernt, dass eine Annäherung an die Loreley aka Lorelei auf Schusters Rappen durchaus herausfordernd und anstrengend sein kann. Zumindest, wenn man dies auf der Königsetappe des Rheinsteigs versucht.

Inmitten des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal liegt jener neben den Kreidefelsen auf Rügen wohl deutscheste aller Felsen.

Die blonde Nixe ist mir zwar nicht begegnet, dennoch lohnt ein Ausflug an die engste und tiefste Stelle des Rheins. Fand auch Heinrich Heine in seinem Gedicht von 1824:

Ich weiß nicht was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar;
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Lore-Ley getan.

Berlin vs. NY

Geografie, Geschichte, Kultur, Unnützes Wissen 2 Kommentare »

Ich habe auf dieser nett gemachten Site gelernt, dass Berlin größer ist als New York, die Strafen für Fehlverhalten mit dem Fahrrad in New York aber wesentlich höher sind als in Berlin, die Hundeleinen dafür kürzer. Und das sind nur die Highlights.

Vielleicht könnte pop64.de | Hamburg vs. Berlin Blog die eigenen Erkenntnisse auch mal grafisch aufarbeiten? Das wär doch was…

Der Bunt(e)Spiegel

Allgemein, Kultur Kein Kommentar »

Heute habe ich gelernt, dass der Boulevard längst beim Spiegel zu Hause ist. Oder weshalb macht es sich die Online-Ausgabe des Magazins zueigen, über Horst Seehofers Ex-Geliebte zu berichten? Nicht, dass man mich falsch versteht: Ich lese Bunte, Gala oder dergleichen durchaus gerne – beim Friseur oder Zahnarzt. Aber dann weiß ich auch, was ich da tue.

Springfield, Vt.

Business, Fremde Kulturen, Fremdsprachen, Geografie, Kultur, Lustig, Mode und Co, Tiere, Weisheit 5 Kommentare »

vermont.jpg

Foto: Emerald2098

Zum morgigen Kinostart komme ich natürlich nicht an meinen heissgeliebten Simpsons vorbei.

Eines der grössten Geheimnisse um die Familie Simpson wurde gelüftet: Ihr Heimatort Springfield liegt in Vermont. 14 Springfields in den USA traten an, um den Nachweis zu erbringen, dass es sich bei ihnen um die wahre Heimat der Simpsons handele. Am Ende setzte sich Springfield, Vt. durch, wenngleich die Nachbarstadt Shelbyville vom Erdboden verschluckt scheint. Ein Atomkraftwerk in der Umgebung ist jedenfalls vorhanden.

An dieser Stelle nochmal der Hinweis auf den grandiosen Simpsons-Trailer der BBC mit echten Schauspielern.

Jung und Alt

Kultur 3 Kommentare »

Bei einer Lesung Max Goldts anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches QQ lernte ich kürzlich, dass die Floskel “man ist so alt, wie man sich fühlt” matter, fauler Unsinn sei. Stattdessen reiche, um herauszufinden, ob man jung oder alt sei, der Blick in den Personalausweis. Das Alter, geteilt durch zwei, verglichen mit einer Statistik der aktuellen durchschnittlichen Lebenserwartung seines Landes, erteile hinreichenden Aufschluss. Ein Mann sei demnach bis zu einem Alter von 37,8 Jahren jung, danach alt. Eine Frau sei entsprechend ab einem Alter von 40,6 Jahren alt.

Kurze Zeit später eine in diesem Sinne ganz bemerkenswerte Veranstaltung war das Konzert von Sonic Youth (Bilder by Scissabob). Die Personen vor der Bühne, in überwiegender Anzahl wohl knapp vierzig Jahre alt (und einen jüngeren Gesamteindruck vermittelnd, als eine druchschnitlliche BWL- oder Juravorlesung), wären nach obiger Theorie zur Hälfe jung (der weibliche Anteil) und zur Hälfte alt (der männliche Anteil).

Wunderbares Beisammensein von Jung und Alt? Diskriminierung aufgrund des Geschlechts? Es bleiben einige Fragezeichen zurück.

Design aus Südafrika

Design, Kultur Kein Kommentar »

Am Freitag habe ich bei einem Vortrag im Rahmen einer Konferenz der DGTF gelernt, dass Design in Südafrika vornehmlich westlich orientiert ist, sein Spannungsfeld aber u.a. aus dem kulturellen Vakuum bezieht, das nach dem Ende der Apartheid entstanden ist.

Vortragender war Garth Walker, ein weißer Südafrikaner, der u.a. das Magazin IJUSI herausgibt:

The Russian Revolution spawned constructivism, the Sexual Revolution spawned psychedelic art and the South African revolution spawned…well, it spawned ijusi. Ijusi is OJ’s contribution to this country’s new, vibrant and as yet unnamed visual language. In the spirit of our liberated new reality, ijusi acts as a forum for designers, photographers, writers and artists to express their views in a country searching for identity and character.

Walker arbeitete beispielsweise an der Frontgestaltung des South African Constitutional Court in Johannesburg mit, indem er eine eigene Typografie entwickelte, die auf Graffitis aus den Zellen politischer Haftanstalten basiert.

Berserker

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Heute habe ich gelernt, woher das Wort Berserker stammt, das ich hin und wieder ganz gerne verwende:

Ein Berserker ist ein im Rausch Kämpfender, der keine Schmerzen oder Wunden mehr wahrnimmt.

Etymologisch stammt das Wort aus dem Altnordischen und fand in diesem netten Gedicht erstmals Erwähnung:

grnjušu berserkir
gušr vas žeim į sķnnum
emjušu ulfhešnar
ok ķsörn dśšu.

Autor des Gedichts ist Žórbjörn hornklofi und ich überlege ernsthaft, meinen Erstgeborenen einmal nach ihm zu benennen.

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