Wankelmotor

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Ich habe gelernt, wie ein Wankelmotor aussieht und dass der Innenhof des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart einem solchen nachempfunden ist.

Stilles, totes Leben

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Ich habe das Wort Vanitas gelernt.

Vanitas-Motive zeigen, dass der Mensch das Leben nicht in der Gewalt hat. Am Auffälligsten sind Bilder des Vergangenen und des Vergehenden wie Schädel oder Sanduhr.

Wozu welkende Blumen in einem Café gut sein können…

Halleluja!

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Nun, die Gefahr meiner Bekehrung bestand nicht. Dennoch hatte ich gestern eine sehr intensive Begenung mit dem christlichen Glauben durch The Bricktestament. Die Geschichten der Bibel illustriert mit Lego. Halleluja.

Adelsattribut

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Heute habe ich gelernt, dass Blaublütigkeit auf die spanische Bezeichnung “sangre azul” zurückgeht, mit der

die spanischen Adligen bezeichnet [wurden], welche aufgrund ihrer Abstammung von den Westgoten und Heiratsverbindungen mit nordischen Adelshäusern, besonders blass waren. Um das Schönheitsideal von blasser Haut noch zu verstärken, mieden es die spanischen Adligen, unter die Sonne zu gehen, wodurch die Haut in manchen Fällen so bleich war, dass die blauen Venen zum Vorschein kamen.

Fisimatenten

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Am Wochenende habe ich gelernt, dass der Ausdruck “Fisimatenten” volksetymologisch gedeutet eine Verballhornung des französischen Ausdrucks Visitez ma tente ist. Bei Letzterem handelte es sich um die Aufforderung französischer Besatzungssoldaten in napoleonischer Zeit an die weibliche Bewohnerschaft des besetzten Ortes, das Zelt (la tente) zu besuchen (visiter), um dort vermeintlichen Sinnesfreuden (der Soldaten) nachzugehen.

Weitere Deutungen der Wortherkunft liefert…. na klar: Wikipedia. So auch die echte Etymologie:

“Fisimatenten Plur. ‘Flausen, Umständlichkeiten, Ausflüchte’. Visae patentes (literae) „ordnungsgemäß verliehenes Patent“, im 16. Jahrhundert als visepatentes reichlich belegt, wird durch spöttische Auffassung des Bürokratischen ‘überflüssige Schwierigkeit’. Unter Einfluss von visament ‘Zierat’ tritt m an die Stelle von p. so schon 1499 “it is ein viserunge und ein visimatent”. Alle Nachweise bei Spitzer, Teuthonica 1, 319 und Schoppe, Mitt.d.schles.Ges.f.Volkskde. 29,298″

La Joconde aka Mona Lisa

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Bild: riin

Ich ging bisher davon aus, dass “Mona Lisa” der international gebräuchliche Name des berühmten Gemäldes sei. Doch weit gefehlt. In romanischen Sprachen heisst sie “Die Lächelnde, die Heitere”. Französisch: La Joconde; Italienisch, Spanisch, Protugiesisch, Rumänisch: La Gioconda.

Expectation Economy

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Heute habe ich gelernt, dass das Licht am Ende des industriellen Tunnels ein entgegenkommender Zug ist. Dies und vieles mehr stand im jüngsten Briefing von trendwatching.com zum Thema Expectation Economy.

“The EXPECTATION ECONOMY is an economy inhabited by experienced, well-informed consumers from Canada to South Korea who have a long list of high expectations that they apply to each and every good, service and experience on offer.

Their expectations are based on years of self-training in hyperconsumption, and on the biblical flood of new-style, readily available information sources, curators and BS filters. Which all help them track down and expect not just basic standards of quality, but the ‘best of the best’.”

Die EE zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass sich eine Art “Stellvertreterkonsum” entwickelt hat:

Verbraucherportale-/-blogs-/foren/etc. vermitteln Anwendungsberichte von nahezu allen Produkten und Dienstleistungen weltweit. Der einzelne Konsument muss gar nicht mehr auf seine eigene Erfahrung zurückgreifen, sondern bekommt durch die “consumer intelligence” eine Art passiver Anwenderkenntnis vermittelt.

Für die Industrie bedeutet dies, dass der Konsument der Zukunft (und z.T. auch bereits derjenige der Gegenwart) jederzeit eine relativ genaue Vorstellung dessen hat, was qualitativ hochwertig ist. Das führt so weit, dass Verbraucher (auch wichtige) Anschaffungen verzögern, weil sie genau wissen, dass bald ein besseres Produkt verfügbar sein wird (Beispiel: Apple AirBook).

Und um auf die Eingangsmetapher zurückzukommen: Damit ist der Teil der Industrie gemeint, der diese starke Position der Verbraucher langfristig unterschätzt.

Christiansen reloaded

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Heute habe ich gelernt, dass Sabine Christiansen “die Grand Old Schachtel des Sonntagabendtalks” ist.

Eye on Time

Fotografie, Kultur Kein Kommentar »

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Foto: DHM

Seit dem Fall der Mauer metamorphiert Berlin in schwindelerregendem Tempo, ohne das ein Ziel oder Ende erkennbar wäre. Die Ausstellung Eye on Time von Michael Ruetz im Deutschen Historischen Museum (bis 27.1.08) macht die Veränderungen sichtbar und greifbar. Verschiedene Fotoreihen zeigen jeweils ein Motiv, das mehrfach im Zeitablauf zwischen 1990 und 2007 bei identischem Standort und Blickwinkel aufgenommen wurde. Oftmals besitzen das erste Foto und das letzte Foto einer Reihe gar keine gemeinsamen Bildelemente mehr.

Wikipedia

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Ich habe heute bei Wikipedia gelernt, dass mein Name vom Zulu-Wort iShaka abstamme. Angeblich sei iShaka ein Käfer, der für Unregelmäßigkeiten des weiblichen Zyklus verantwortlich gemacht wurde.

Letzteres klingt mir doch sehr nach Räuberpistole, für die ich keine weiteren Belege gefunden habe. In diesem Zusammenhang folgender Essay des Wikipedia Mitbegründers Larry Sanger in der Süddeutschen über Egalität oder Elitärität von Wissen. Etwas zeitaufwendig, aber insbesondere mit den Kommentaren sehr lesenswert.

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