Malen nach Zahlen
Kommunikation, Medien Kein Kommentar »Heute habe ich gelernt, dass der sog. “Journalismus” am A…. ist. Herr Niggemeier schreibt es uns deutlich hinter die Ohren. Lesenswert. Bedenkenswert.
Heute habe ich gelernt, dass der sog. “Journalismus” am A…. ist. Herr Niggemeier schreibt es uns deutlich hinter die Ohren. Lesenswert. Bedenkenswert.
Heute habe ich gelernt, dass das Web 2.0 ab sofort wieder Internet heißt.
Ich musste lernen, dass es nicht gerade einfach ist, einen Mobilfunkvertrag vor Ende der Vertragslaufzeit loszuwerden, selbst wenn entsprechende Anreize (wie beispielsweise €125 in Cash) geboten werden.
Eine Möglichkeit ist Bayanoo.de. Dieser Dienst, der Vertragsanbietende und -suchende zusammenbringen möchte, zeichnet sich aber nicht nur durch seinen selten dämlichen Namen aus, sondern auch durch eine völlige Absenz von Vertragssuchenden. Nicht ohne Grund geben wohl die Betreiben (auch auf entsprechende Nachfrage hin) keine Statistiken zu Seitenaufrufen oder gar vermittelten Verträgen preis. Die €5,90 die das Einstellen eines Vertrages kostet, sind wohl auch nicht schlechter angelegt, wenn man sie direkt in einen Gully schmeisst.
Nicht viel besser sieht es bei oXami.com aus. Zwar ist dieser Dienst wenigsten kostenlos, darfür wird man aber von klugscheissenden anderen Inserenten belästigt.
Auch ein Versuch bei ebay, der immerhin €9,95 kostet, scheint wenig erfolgsträchtig, da das Angebot hier in einer Flut offensichtlicher Rip-Off-Vertragsangebote untergeht.
Es wird mir wohl nicht anderes übrig bleiben, als an die Sache heranzugehen, wie Helmut Kohl seinerzeit: Aussitzen.
Heute habe ich gelernt, dass wir Deutschen – verglichen etwa mit den Japanern oder Schweizern – noch recht rückständig in Sachen Einsatz von mobile tagging sind. Damit ist das Auslesen eines zwei- oder auch dreidimensionalen Barcodes mittels softwarebestückter Handy-Kamera gemeint.
Der Code wird “Quick Response Codes” oder auch QR-Code genannt und wurde von einer japanischen Firma bereits 1994 entwickelt.
Ich kannte die entsprechenden Barcodes bisher nur vom Online-Ticket der Deutschen Bahn. Mittels eines Scanners kann der Schaffner diesen auslesen. Dass das auch mit dem Mobiltelefon möglich ist, begeistert mich.
Für die Umwandlung entsprechender Texte etc. gibt es einen Mobile Tag Generator. Die Software des Readers für das Handy kann man sich herunterladen.
Unterschieden wird zwischen Commercial-, Public- und Private-Tagging. Ein Anwendungsbeispiel von vielen ist die Einbindung eines Tags auf der eigenen Visitenkarte: Der Geschäftspartner kann diesen Tag über sein Mobiltelefon auslesen und die Daten ohne diese abtippen zu müssen auf z.B. seinen Rechner transferieren.
Ich habe gelernt, dass “Tofu” nicht nur Bohnenquark ist, sondern auch — allerdings in Großbuchstaben geschrieben — eine Abkürzung für “Text oben, Fullquote unten” ist und damit
… einen Zitierstil bei schriftlicher Kommunikation in elektronischen Medien [beschreibt].
Ich bin ein bekennender Fan von TOFU und nutze Inline-Quoting eigentlich nur, wenn ich mich in Antworten ganz gezielt auf einzelne Sätze einer besonders langen E-Mail beziehe. Meistens sind E-Mails aber doch recht kurz, und da finde ich, ist per TOFU ein übersichtlicherer Mailverkehr zu erreichen: Vom Aktuellen zum Historischen. Aussagen oder Fragen der zu beantwortenden E-Mail werden mit TOFU nicht aus dem Zusammenhang gerissen, und Antworten sind schneller zu erfassen. Im Zweifel besteht ja noch die Möglichkeit, weiter unten in der vorigen Nachricht nach Fragen o.ä. zu schauen.
Mehr zu TOFU wie immer bei wikipedia.
Auf dieses Thema bin ich übrigens gestoßen, weil ich in letzter Zeit den Eindruck hatte, dass immer mehr Leute wieder zum Inline-Quoting zurückkehren. Beobachtet ihr ähnliche Tendenzen?
Ich habe gelernt, dass sich Navigationsgeräte in Autos durchgesetzt haben. Das jedenfalls schließe ich aus folgendem Hinweis im Verkehrsfunk von heute morgen:
… Bitte folgen Sie nicht den Anweisungen Ihres Navigationsgerätes, da die Umleitung über sonst gesperrte Straßen erfolgt…
Wow.
Heute habe ich von Dilbert gelernt, dass man eine unangenehme Unterhaltung beenden kann, indem man seinen Gesprächspartner “großes Baby” nennt. Ich habe etwas Angst davor, diese Methode anzuwenden.
Habt ihr euch auch schonmal gefragt, was mit den ganzen gelben Telefonzellen passiert ist, nachdem man nicht mehr mit der Post, sondern mit der Telekom telefonierte?
Ich habe gelernt, dass diese nach Rumänien geschafft wurden, wo nun an jeder Ecke so ein vertrautes Ding steht.
Ich habe vor ein paar Tagen von T. und A. gelernt, dass man twittern muss, um hipp zu sein. Noch gehört jeder Anfänger zu den Early Adaptern, aber wer weiß, wie lange noch. Was ist das jetzt also – Twitter?
A global community of friends and strangers answering one simple question: What are you doing?
Angeblich versteht man den Reiz erst, wenn man selber damit angefangen hat. Ich schätze, es ist wie mit all den anderen Aktivitäten. Bloggen, Kaffee trinken und so. Ich bin noch nicht sicher, ob ich damit anfangen sollte.
Mein Verdacht ist ja auch, dass es sich beim Twittern um eine männliche Version des altbekannten Kaffeeklatsches handelt. Man schnattert halt so rum…
Derweil schaue ich erstmal anderen dabei zu…
Heute habe ich bei Ehrensenf gelernt, dass es eine Möglichkeit gibt, halbwegs gefahrlos seine Telefonnummer herauszugeben, wenn einen eine Dame oder ein Herr unseres Geschmacks darum bittet. Gefahrlos deshalb, weil man sich sehr einfach eine sog. Einmalnummer anlegen kann, die dann auf die eigentliche Nummer weiterleitet.
Das Ganze ist zwar nicht gerade sehr billig (14 ct./Min.), dafür aber unheimlich praktisch. Man kann nämlich wählen, wie lange diese Einmalnummer Gültigkeit besitzen soll: eine Stunde, einen Tag, eine Woche oder einen Monat. So lange hat der/die Flirtpartner/-in dann Gelegenheit anzurufen. Wenn das jemand ausprobiert hat, so möge er/sie doch bitte berichten.