Brochureware

Internet, Unnützes Wissen, Wissenschaft & Technik Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, wie Websites heißen, die selten aktualisiert werden, meist eine direkte Übertragung von Inhalten aus bestehendem Printmaterial darstellen und die Möglichkeiten des Web echt schlecht nutzen…

Nicht dass dieser Begriff üblich wäre, aber immerhin, ich könnte ihn jetzt nutzen. Und niemand würde mich verstehen.

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Bücher mit dem Internet verkaufen

Business, Internet, Literatur 7 Kommentare »

Da es äusserst schmerzlich ist, Bücher dem Papiermüll zu übergeben und sich auch der Weg der Bücherverbrennung historisch als gefährliche Sackgasse erwiesen hat, stellt sich in Anbetracht einer steigenden Anzahl von Büchern, die entweder nicht mehr recht gefallen oder gar regelrecht peinlich sind, die Frage: Wie diese vernünftig loswerden?

Neben dem klassischen Real-Worldâ„¢ Flohmarkt liegen als virtuelle Alternative zunächst amazon.de und Ebay auf der Hand, die sich jedoch aufgrund der hohen Gebühren (amazon: 15% Provision plus 1,14€; ebay: 8% und fixe Angebotsgebühr) sowie einem extremen Überangebot als nachteilhaft erweisen.

Als nächstes gibt es verschiedene Dienste (z.B. regalfrei.de, momox.de, buchankauf24.de) die alle nach folgendem Prinzip funktionieren:

  1. ISBN erfassen
  2. Angebot für das Buch bekommen und akzeptieren
  3. Nach Erreichen eines Mindestverkaufserlös die Bücher verpacken und versenden
  4. Kohle kassieren

Die Preise, die sich hier erzielen lassen sind allerdings in der Regel erbärmlich und schwanken von Anbieter zu Anbieter erheblich. Beispielsweise gibt es für “Der Vorleser” von Bernhard Schlink bei regalfrei.de 0,14€, bei momox.de 0,46€ und bei buchankauf24.de 1,72€.

Schliesslich gibt es eine Reihe von Portalen zum Verkauf von Büchern. Einige (z.B. antikbuch24.de, buchfreund.de, prolibri.de, guthschrift.com) haben den Schwerpunkt Antiquariat bzw. richten sich eher an professionelle Buchhändler. Andere Portale (wie z.B. booklooker.de, halb.de, abebooks.de)  sind für den Privatanbieter interessanter.

abebooks.de fällt durch seine hohen Gebühren (15€ Einstellgebühr pro Monat) auf. Die anderen beiden Anbieter haben den Praxistest bestanden. Halb.de (ein Service von hood.de, hinter Ebay die Nr. 2 in Deutschland für online-Auktionen) ist aufgrund von Werbefinanzierung völlig kostenlos, wirkt im Angebot allerdings etwas ramschig. Booklooker.de überzeugt durch die hohe Benutzerfreundlichkeit bei moderaten Gebühren (8% Provision). Für den Verkauf eines Buches muss die ISBN erfasst sowie der Zustand und Verkaufspreis festgelegt werden. Alle weiteren Information sind in der Regel vorhanden. Nach Verkauf kann direkt eine entsprechende Internetmarke mit der vorerfassten Lieferanschrift des Käufers ausgedruckt werden. Einfacher geht es nicht.

Meine Wahl fiel daher auf Booklooker.de (auch wenn nichts dagegen spricht, mehrere Portale parallel zu nutzen) und hier ist meine Resterampe:

antiqua_smallNach wenigen Wochen habe ich übrigen erstaunlicherweise bereits das erste Dutzend Bücher verkauft und bin insbesondere die Bücher losgeworden, die ich als absolut unverkäuflich erachtet hätte!

Bei der Gelegenheit bin ich übrigens auf folgende interessante Seiten gestossen: bei tauschzone.de und tauschticket.de kann man alles Mögliche tauschen, ohne dass Geld eingesetzt wird.

Update: Ich wurde mittlerweile noch auf die völlig kostenlose Seite bookya.de hingewiesen, die sich insbesondere an Studenten richtet. Ausserdem kann man mit alten Büchern auch künstlerisches gestalten.

Einmal nach vorne und wieder zurück

Computer und Web, Internet, Kommunikation Kein Kommentar »

Heute habe ich gelernt, dass das Web 2.0 ab sofort wieder Internet heißt.

Coole Avatare basteln

Computer und Web, Design, Internet Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, dass man sich hier coole Avatare basteln kann, wenn man welche braucht.

Danke, K.!

 

 

Handyverträge loswerden

Internet, Kommunikation 5 Kommentare »

Ich musste lernen, dass es nicht gerade einfach ist, einen Mobilfunkvertrag vor Ende der Vertragslaufzeit loszuwerden, selbst wenn entsprechende Anreize (wie beispielsweise €125 in Cash) geboten werden.

Eine Möglichkeit ist Bayanoo.de. Dieser Dienst, der Vertragsanbietende und -suchende zusammenbringen möchte, zeichnet sich aber nicht nur durch seinen selten dämlichen Namen aus, sondern auch durch eine völlige Absenz von Vertragssuchenden. Nicht ohne Grund geben wohl die Betreiben (auch auf entsprechende Nachfrage hin) keine Statistiken zu Seitenaufrufen oder gar vermittelten Verträgen preis. Die €5,90 die das Einstellen eines Vertrages kostet, sind wohl auch nicht schlechter angelegt, wenn man sie direkt in einen Gully schmeisst.

Nicht viel besser sieht es bei oXami.com aus. Zwar ist dieser Dienst wenigsten kostenlos, darfür wird man aber von klugscheissenden anderen Inserenten belästigt.

Auch ein Versuch bei ebay, der immerhin €9,95 kostet, scheint wenig erfolgsträchtig, da das Angebot hier in einer Flut offensichtlicher Rip-Off-Vertragsangebote untergeht.

Es wird mir wohl nicht anderes übrig bleiben, als an die Sache heranzugehen, wie Helmut Kohl seinerzeit: Aussitzen.

Scary!

Internet 4 Kommentare »

Der grosse Bruder lässt grüssen: Auf www.nowhere.de (eine Tocher von Burda) kann man sich auf den handelsüblichen Google Maps Karten anzeigen lassen, “wo die Freunde gerade rumhängen”. Oder wahlweise auch die Mitarbeiter, die bessere Hälfte oden wen man sonst so überwachen möchte. Die Bestimmung des Standortes erfolgt über die Ortung des Mobiltelefons.

Echt krank, war mein erster Gedanke. Testweise habe ich mich nun aber doch mal angemeldet, da das ganze nicht nur echt krank sondern auch echt crazy ist…

Todesursache: Bloggen

Computer und Web, Gesundheit, Internet Kein Kommentar »

tod.jpg

Foto: fotos-de-alejandra

Wie die New York Times berichtet, birgt das Bloggen mitunter Gefahr für Leib und Leben:

Two weeks ago in North Lauderdale, Fla., funeral services were held for Russell Shaw, a prolific blogger on technology subjects who died at 60 of a heart attack. In December, another tech blogger, Marc Orchant, died at 50 of a massive coronary. A third, Om Malik, 41, survived a heart attack in December

Gut, dass ich nicht nach Anzahl der Postings, Wörter Buchstaben oder sonst was bezahlt werde, und sozusagen in Kleinbloggersdorf lebe!

Der moderne Hypochonder

Computer und Web, Gesundheit, Internet 1 Kommentar »

Ich habe gelernt, dass Menschen als “Cyberchonder” bezeichnet werden, wenn sie mithilfe von Google & Co zu einer völlig falschen Diagnose ihrer Wehwehchen gelangen. Und daran glauben.

Ich kenne das Phänomen durchaus. Man fühlt sich nicht so gut, kann das Gebrechen aber nicht recht einordnen und recherchiert erstmal im Internet. Da finden sich in Windeseile ganz horrible Krankheitsbilder, die wunderbar auf den eigenen Zustand zutreffen. Furchtbar.

via Zoomer.de

Google fand soeben immerhin schon 138 Einträge für den Suchbegriff “Cyberchonder”.

Fünfzehn Prozent

Business, Internet Kein Kommentar »

Heute habe ich gelernt, dass ich bisher immer fälschlicherweise von “Agentur-Ermäßigung” sprach, wenn mich jemand um die Deutung des Kürzels “AE” aus der Werbersprache bat. Statt dessen steht “AE” für “Annoncen-Expedition“. Damit war ursprünglich die Vergütung gemeint, die für die Vermittlung von Zeitungsinseraten erhoben wurde. Die “AE” war und ist eine der Haupt-Einnahmequellen für Media-Agenturen und steht aufgrund ihrer Intransparenz derzeit massiv in der Kritik.

Schilderwald

Internet, Lustig 6 Kommentare »

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Ich habe gelernt, dass man einen Blog auch horizontal anordnen kann. Warum man das macht, habe ich allerdings nicht verstanden.

Trotz dieses kleinen ästhetischen Mangels recht spassig. Ich habe gleich ein Schild hochgeladen.

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