Kalorienneutrales Bier

Essen und Trinken, Unnützes Wissen 4 Kommentare »

Ich habe gelernt, dass sich Biertrinken nicht unschön auf das Körpervolumen auswirkt, vorausgesetzt, die Hopfenkaltschale wird bei 1°C konsumiert. Dann wird nämlich die Kalorienzufuhr durch den Kalorienverbrauch, der für die Erwärmung erforderlich ist, kompensiert.

Wäre zu schön, wenn das wirklich funktionierte. Interessant wären auch die Bedingungen, unter denen die Beseitigung des Bierhungers gleich mitkompensiert wird…

Die Palme des Nordens

Essen und Trinken Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, dass Grünkohl auch “die Palme des Nordens” genannt wird.

Nachdem es in dieser Woche erstmalig Frost gab, hat die Ernte 2008 begonnen. Druch den Frost wird ein Teil der Kohlehydrate in Zucker umgesetzt, was aus Sicht des wahren Grün- bzw. Braunkohl-Connaisseurs (wie beispielsweise ich es einer bin) für den vollendeten Genuss unerlässlich ist.

Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen rund um den Grünkohl gibt es hier.

Jamonero

Essen und Trinken 8 Kommentare »

Ich habe gelernt, dass eine Vorrichtung, in die man einen Schinken einspannen kann, um hauchdünne Scheiben abschneiden zu können, Jamonero heisst. Ein entsprechender Schinken, der in einem solchen Jamonero bearbeitet wird, wiegt durchschnittlich sieben Kilo.

Schweinereien

Essen und Trinken 2 Kommentare »

Heute habe ich gelernt, dass Leberkäse der Granatsplitter des Metzgers ist.

Ernährung und Klima

Essen und Trinken, Umwelt Kein Kommentar »

Wie ich durch Foodwatch lernte, verantwortet die Landwirtschaft rund 13% der in Deutschland ausgestossenen Treibhausgase. Diesbezüglich heisst auch hier ”Bio” nicht zwangsläufig auch klimaschonend.

Zwar schneiden Produkte aus ökologischem Anbau im Schnitt 15-20% besser ab, als Produkte aus konventioneller Landwirtschaft. Bei einzelnen Produkten kann sich das Verhältnis jedoch durchaus umdrehen. So fällt beispielsweise die Klimabilanz bei Bio-Rindfleisch vergleichsweise schlecht aus.

Ganz anschaulich hier eine Umrechnung der bei der Produktion ausgestossenen Treibhausgase in gefahrene Auto-Kilometer:

Quelle: Foodwatch Report “Klimaretter Bio?”

Molekular

Essen und Trinken 4 Kommentare »

Ich habe gelernt, dass es so etwas wie “Molekularküche” gibt:

Die Molekularküche setzt Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Untersuchung biochemischer, physikalischer und chemischer Prozesse bei der Zubereitung von Speisen und Getränken um, die mit der Änderung von Texturen einzelner Produkte oder allgemein mit den Wechselwirkungen zwischen physikalisch-chemischen Prozessen und Veränderungen eines Produkts zu tun haben.

(Wikipedia)

Bei meinem ersten Kontakt zu diesem Thema vor zwei oder drei Wochen hatte ich das Ziel dieser Modeerscheinung (?) so verstanden: Das, was man isst, soll anders schmecken als aufgrund der visuellen Erscheinung zu erwarten. Abgesehen davon, dass “MK” natürlich einfach hip ist, naja klar, ganz großartig funky und experimentell und so. Man könnte behaupten, so dachte ich weiter, “MK” sei quasi die logische Weiterentwicklung der Tendenz, dass der moderne Mensch als solcher in der Regel weder Fischaugen noch sonst ein als Tierform erkennbares Nahrungsmittel auf dem Teller sehen möchte. Ich fand die so interpretierte Molekularküche zwar verständlich, aber auch mehr als übertrieben.

Vielleicht täusche ich mich aber, und die ganze Disziplin ist tatsächlich höchst spannend. Gerade bin ich über diese Molekularküchenwebsite auf die Serie They Go Really Well Together (”TGRWT”) auf der Website lamiacucina gestoßen.

Bei TGRWT geht’s um Food pairing oder anders gesagt darum,

zwei (gelegentlich drei) Zutaten, die üblicherweise kaum miteinander kombiniert werden, zu einem (hoffentlich) wohlschmeckenden Gericht zu vereinigen. … [Eine Theorie besagt, ] dass Nahrungsmittel geschmacklich mit hoher Wahrscheinlichkeit gut zusammenpassen, wenn beide einen oder mehrere flüchtige Aromastoffe gemeinsam aufweisen.

In Runde 9 wurde z.B. die Praxistautlichkeit dieser Theorie mit der Kombination aus Kakao (oder dunkler Schokolade) und Parmesankäse geprüft. Das finde ich, hört sich extrem lecker an! Und wenn es bei “MK” nun also entgegen meinem ersten Verständnis darum geht, aufgrund biochemischer Zusammensetzungen auf neue, ungeahnte Geschmackserlebnisse zu stoßen, muss ich mich bei nächster Gelegenheit wohl doch nochmal genauer mit dem Thema beschäftigen.

Bionade, eine Kinderbrause?

Essen und Trinken, Umwelt 2 Kommentare »

Ich habe gelernt, dass Bionade ein Kindergetränk ist. Zumindest schützen dass die Produzenten auf meine Beschwerde hin vor, dass Bionade auch in Plastikflaschen verkauft wird:

… Herr Leipold hat mit seiner Idee in den Anfängen an Kinder und Jugendliche gedacht, um Ihnen eine gesunde Alternative zum damals (und auch heute noch) bestehenden Getränkeangebot anzubieten. Und gerade deshalb waren und sind Kinder und Jugendlichen ein sehr wichtiger Personenkreis. Glücklicherweise erreicht man Kinder heutzutage häufig in Schwimmbädern, Vereinen, bei sportlichen Aktivitäten und natürlich in Schulen. Es mag eine oft verwendete Argumentation sein, aber nun mal ein Faktum: an diesen Orten dürfen wir schon von Gesetzeswegen nicht mit Glas arbeiten. …

Das erklärt aber nicht, warum Bionade in PET-Flaschen auch beim Bäcker um die Ecke und an Tankstellen verkauft wird. Gerade letztere ist wohl nicht der typische Aufenthaltsort von Kindern. So nicht, meine Damen und Herren! Ich werde nachhaken.

Der teuerste Schnaps der Welt

Essen und Trinken, Wirtschaft 3 Kommentare »

absolut1.jpg

Pernod schließt eine klaffende Lücke im Sortiment und hat demnächst auch mit “Absolut” einen (durchaus passablen) Wodka im Angebot. Für den Kauf des schwedischen Staatskonzerns V&S legen die Franzosen stolze 5.600.000.000 EUR auf den Tisch. Wieviele Flaschen Absolut müssen wohl verkauft werden, bis das Geld wieder drin ist?

Essen macht glücklich

Essen und Trinken Kein Kommentar »

Ich habe gelernt, dass die Aminosäure Tryptophan glücklich macht. Sie fördert angeblich — insbesondere in den Abendstunden — die Bildung des Hormons Serotonin im Gehirn. Und das sorgt für gute Stimmung.

Also, ran an Bananen, Feldsalat, Datteln, mageres Geflügel und Rindfleisch, Thunfisch, Lachs oder Parmesan und Appenzeller.

Obst oder Gemüse?

Essen und Trinken 6 Kommentare »

Kürzlich kam die Frage auf, wie Obst von Gemüse zu unterscheiden ist.

Eine … Unterscheidungsweise zwischen Gemüse und Obst bietet die Botanik. Während die Frucht einer Pflanze als Obst bezeichnet wird, besteht Gemüse aus unterschiedlichen Teilen einer Pflanze.

Wikipedia

Ist das so?

Powered by WordPress | WP Theme & Icons by N.Design Studio
Entries RSS Comments RSS Anmelden