Radieschen Deko

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Ich habe gelernt, wie man Radieschen ganz einfach in dekorative Form bringt. Man schneide sie oben über Kreuz viermal ein, lege sie in Wasser… und warte. Die Radieschen öffnen sich an den Schnittkanten, so dass sie aussehen, als hätte man sehr mühsam und stundenlang an ihnen herumgeschnitten.

Das Ergebnis sah beeindruckend aus. Ich muss das unbedingt mal selber ausprobieren.

Kokosnüsse mit dem Leatherman knacken

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Ich habe gelernt, dass sich Kokosnüsse mit einem Leathermann knacken lassen. Zunächst muss man mit dem Dosenöffner zwei der drei sog. “Augen” auf der Aussenseite der Schale durchstossen und die Milch ablassen. Anschliessend kann man mit der Zange Stück für Stück eine Naht herausarbeiten. Wenn diese lang genug ist, kann man schliesslich ein Stück der Schale herausbrechen, um an das Fruchtfleisch zu kommen. Das ganze dauert eine dreiviertel Stunde und wenn die Nuss innerhalb eines Gebäudes geöffnet wurde, muss der Raum im Anschluss generalgereinigt werden.

Eine Dose Kokosmilch ist definitiv die bessere Alternative.

Napoleon in Hamburg, oder: Das Franzbrötchen und andere Fisimatenten

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Von Heidi Kabel wissen wir: In Hamburg sagt man Tschüß. Warum nun ausgerechnet in Hamburg? Nun, hier soll zumindest der Ursprung liegen…

Hamburg wurde zwischen 1806 und 1814 von Napoleon besetzt. Einige Ausdrücke und Gebräuche werden dieser Zeit zugeschrieben:

  • Aus dem Französischen adieu wurde adschüs oder atschüs, bevor schließlich Tschüs entstand.
  • Bei schlechtem Kaffee musste man weinen (”pleur”), und der Ausdruck Plörre war geboren.
  • Aus An die Waffe! (à l´arme!) wurde Alarm!
  • Und die Warnung an die Tochter, sich nicht auf Einladungen der Soldaten (Visitez ma tente) einzulassen,  formulierte man bald mit mach’ aber keine Fisi ma tenten!

Quelle: Wikipedia

Nicht zuletzt das — soweit ich weiß — nur in Hamburg erhältliche Franzbrötchen, ein sehr süßes Zimt-Croissant, wird auf die Besatzungszeit zurückgeführt.

Warum sich Tschüß in weiten Teilen Deutschlands durchgesetzt hat, das Franzbrötchen aber nicht, ist mir kein Rätsel. Dass ich keine Franzbrötchen mag, verrät spätestens der Titel, oder? ;)

Joghurt Deckel ablecken — ja oder nein?

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Mir erging es kürzlich so wie dem Fragensteller im Zeit-Stimmt’s-Artikel “Abschlecken erlaubt“:

Da ertappte mich doch letztens ein Kollege dabei, wie ich genüsslich den Aluverschluss meines Lieblingsjogurts ableckte. “Solltest du besser bleiben lassen, die sind mit Antibiotika behandelt”, riet er mir.

Seit einigen Tagen habe ich die Joghurtdeckel also schweren Herzens mit dickem, leckeren Belag weggeschmissen. Doch das ändert sich mit dieser Antwort:

Dürfen Sie. Antibiotika, Konservierungsstoffe, lösliches Gift aus dem Aludeckel – vor all diesen Substanzen müssen Sie beim Genuss Ihres Jogurts keine Angst haben. Es ist nämlich ein Irrglaube, dass die Hersteller eine Substanz, die sie dem Lebensmittel selbst nicht hinzufügen dürfen, über die Verpackung einschleusen könnten.

Das hört sich schlüssig an.

Es gibt auch etwas weniger unbedenklich klingende Hinweise:

Diese Deckel werden mit Wasserstoffperoxid besprüht. „Das geschieht, um Fremdbakterien zu vermeiden“…

Geprüft und gängige Praxis, kein Argument gegen das Ablecken, schreibt Men’s Health.

Zusammenfassend habe ich vor allem gelernt, dass die Frage “Ablecken oder nicht” im Web halbherzig wie auch leidenschaftlich diskutiert wird ;)

Champagner!

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moetChampagner ist in den letzen 200 Jahren zum unumstrittenen Symbol für Wohlstand und Luxus aufgestiegen (schmeckt darüber hinaus zugegebenermassen auch ziemlich gut und ist gesund).

Wie ich jetzt lernte, setzte sich das Markenzeichen “Champagner” (nach dem gesetzlichen Schutz im Jahre 1908) erst im letzten Jahrhundert langsam durch. Moet & Chandon warben im Jahre 1899, wie auf nebenstehendem Plakat von Alfons Mucha zu sehen, noch ganz profan mit der Bezeichnung “Sekt” (französisch: Cremant).

Mehr von Mucha gibt es übrigens hier zu sehen.

S’more

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Ich habe gelernt, dass ich bisher das Wesentliche beim Grillen verpasst habe: S’more

A s’more is a traditional campfire treat popular in the United States and Canada, consisting of a roasted marshmallow and a layer of chocolate sandwiched between two pieces of graham cracker. The name “s’more” means “some more”, as in: “give me some more!”.

Der nächste Sommer kommt bestimmt…

Saft macht dick / Zuckerwürfelbetrug

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heute morgen habe ich gelernt, dass Fruchtsäfte so viel Kalorien haben wie Cola.

Beim Vergleich der Getränke in unserem Kühlschrank stellte sich heraus, dass 1l “milder Orangensaft” mit 420 kcal (ca 1800 kJ) so viel Gehalt hat wie 1l Coca Cola. Der Saft hat zwar etwas weniger Zucker, aber dafür 2g Fett (Coca Cola: 108g Zucker, dieser Saft: 98g Zucker). Die zwei anderen Säfte (Apfelsaft und Johannisbeernektar) hatten sogar mehr kcal als Cola! Apfelsaft 430 kcal und Johannisbeer mehr als 500 kcal, wobei letzterer auch mehr Zucker enthält.

Ich würde nicht daraus schlussfolgern, das Cola “gesünder” als Fruchtsaft ist. Außerdem handelt es sich möglicherweise um minderwertige Billigsäfte und ich habe noch nicht mit weiteren Säften verglichen. Trotzdem fühle ich mich betrogen, wenn ich daran denke, wie meine Grundschullehrerin versucht hat uns damit zu beeindrucken, wieviele Zuckerwürfel in einer Flasche Brause enthalten sind.

Wieviel kcal enthält euer Kühlschrank? (pro Liter)

Dänische Smileys

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Ich habe gelernt, dass heute Smiley Tag ist. foodwatch.de berichtet im Artikel Heute ist Smiley-Tag! von der deutschen Geheimniskrämerei um Lebensmittelkontrollen, über den Vorstoß des Bezirks Berlin-Pankow, der seit März 2009 die in Gaststätten festgestellten Hygienemängel im Internet veröffentlicht und über das dänische Vorbild für mehr Transparenz in Sachen Hygienesünder und Betrüger:

In jedem dänischen Lebensmittelgeschäft, Restaurant und Imbiss sowie in Kantinen von Betrieben, Schulen und Altenheimen müssen die Inhaber seit dem 1. Oktober 2001 darüber informieren, wie sie bei der letzten Lebensmittelkontrolle abgeschnitten haben. Der Bericht muss an einer gut sichtbaren Stelle aushängen, ein Smiley-Symbol infomiert jeden Besucher auf einen Blick über die Bewertung. Zusätzlich werden alle Kontrollergebnisse im Internet veröffentlicht.

Details im Artikel Dänen informieren erfolgreich mit Smiley-Symbolen

In einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von foodwatch sprachen sich 87 Prozent der Befragten für ein solches Modell auch in Deutschland aus. Und deshalb erklärt foodwatch den 30. April 2009, den Tag also, an dem das Verbraucherinformationsgesetz ein Jahr in Kraft ist, zum Smiley-Tag.

Mitmachen? Weitersagen?
Fordern Sie das Smiley-System für Deutschland!
Schicken Sie ein Lächeln an Freunde und Bekannte!

Wasser und Milch

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Coconut
Ich habe gelernt, dass das, was original und natürlicherweise in der Kokosnuss herumschwappt, Kokoswasser ist. Je reifer die Frucht, desto weniger Kokoswasser ist in der Nuss. Man kann Kokoswasser zum Beispiel ganz wunderbar mit einem Strohalm aus einer frischen aufgeschlagenen Kokosnuss heraussaugen und genießen — sehr erfrischend!


Kokosmilch ist etwas ganz anderes. Die Milch wird nämlich vom Menschen hergestellt, indem

das Fruchtfleisch mit Wasser püriert und die Mischung dann durch ein Tuch ausgepresst wird. Es entsteht eine aromatische, milchige Flüssigkeit…

Manchmal wird auch der Saft, der durch Auspressen des frischen Fruchtfleisches entsteht, als Kokosmilch bezeichnet.

Alles bei Wikipedia unter Kokospalme nachzulesen.

Ohne Zucker bitte

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Ich habe — in Thailand — den Genuss von “Stevia Tea” kennen- und lieben gelernt. In unserem Lieblingscafé in Chiang Mai gab es bei jedem Besuch eine kostenlose Tasse dieses natürlich süßen Tees. Jetzt muss nur noch ein Laden in Hamburg aufgetrieben werden, der diese Köstlichkeit vertreibt…
Mehr zu “Stevien” wie immer bei Wikipedia »

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