Saft macht dick / Zuckerwürfelbetrug

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heute morgen habe ich gelernt, dass Fruchtsäfte so viel Kalorien haben wie Cola.

Beim Vergleich der Getränke in unserem Kühlschrank stellte sich heraus, dass 1l “milder Orangensaft” mit 420 kcal (ca 1800 kJ) so viel Gehalt hat wie 1l Coca Cola. Der Saft hat zwar etwas weniger Zucker, aber dafür 2g Fett (Coca Cola: 108g Zucker, dieser Saft: 98g Zucker). Die zwei anderen Säfte (Apfelsaft und Johannisbeernektar) hatten sogar mehr kcal als Cola! Apfelsaft 430 kcal und Johannisbeer mehr als 500 kcal, wobei letzterer auch mehr Zucker enthält.

Ich würde nicht daraus schlussfolgern, das Cola “gesünder” als Fruchtsaft ist. Außerdem handelt es sich möglicherweise um minderwertige Billigsäfte und ich habe noch nicht mit weiteren Säften verglichen. Trotzdem fühle ich mich betrogen, wenn ich daran denke, wie meine Grundschullehrerin versucht hat uns damit zu beeindrucken, wieviele Zuckerwürfel in einer Flasche Brause enthalten sind.

Wieviel kcal enthält euer Kühlschrank? (pro Liter)

Wie die Affen (Bananen öffnen)

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Heute habe ich gelernt, wie man Bananen “richtig” öffnet. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich muss sagen: Es sieht verblüffend einfach und vielversprechend aus:

via kaliban

Eis speisen

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Aus Feier des herrlichen Sommerwetters:

Eis ist nicht gleich Eis. Ich habe bislang nur Sorbet, Softeis und Milchspeiseeis unter- (und mich immer für letzteres ent-) schieden. Doch die Liste der Sorten ist länger:

  • Sorbet
  • Fruchteis
  • Cremeeis
  • Milcheis
  • Rahmeis
  • Sahneeis
  • Eiskrem*
  • Fruchteiskrem*
  • Wassereis
  • Sojaeis
  • Softeis

Wahrscheinlich fehlt in dieser Wikipedia Eissorten-Liste sogar noch die ein oder andere Spielart.

(* Schreibt man neuerdings tatsächlich “Krem” statt “Creme”? Sehr, sehr merkwürdig…)

Auch im Englischen gibt es eine Unterscheidung der Eissorten — zumindest nach Ice cream, Gelato und Sorbet, hier nachzulesen:

Shit happens

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Eine Werbekampagne der heimischen öffentlichen Nahverkehrsbetriebe möchte die Fahrgäste dazu animieren, ihre gelesenen Zeitungen, anstatt sie anderen Fahrgästen zur Verfügung zu stellen, im Altpapier zu entsorgen.

Soeben lernte ich, dass dies nur zum Schutze der Fahrgäste dient. Beim Griff zur bereitliegenden Boulevardpresse musste ich feststellen, dass ich soeben gleich zwei Knaller, nämlich die Konzerte von Evan Dando und Art Brut, verpasst habe.

Ich wünschte, diese schmerzliche Erkenntnis wäre mir erspart geblieben.

Es gibt Fische… und Fischartige

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Heute habe ich gelernt, dass es leicht ist, aus einem Aquarium eine Fischsuppe zu machen, aber sehr schwer, aus einer Fischsuppe ein Aquarium zu machen.

Angeblich stammt diese Weisheit von Lech Walesa. Ich dagegen entnahm ihn einem Blog-Eintrag zu Äußerungen des Handelsblatt-Chefredakteurs Ziesemer mit dem Titel “Tabuzone Medien: Vorurteile, geistige Trägheit”.

Randbemerkung: Der Titel dieses Postings ist frei nach “Kleine Haie“.

Plissee

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Das Wort Plissee (franz.: „gefältelt“) bezeichnet

  • Stoff, in dem dicht aufeinanderfolge Falten eingebügelt sind, siehe Plissee (Stoff)
  • eine Fensterverdeckung aus gefaltetem Stoff, siehe Plisseeanlage

Wird besonders gerne in Erdgeschosswohnungen eingesetzt, um einerseits vor den Blicken neugieriger Passanten zu schützen und andererseits trotzdem ein bisschen Himmel sehen zu können.
Wieder was gelernt.

Bursch’ pass auf!

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Heute habe ich gelernt, dass mein Sportreporter-Idol aus früheren Zeiten Geburtstag feiert: Harry Valérien wird 85. Herzlichen Glückwunsch.

Draußen nur Kännchen

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Letzte Woche habe ich gelernt, dass die viel zitierte “Servicewüste Deutschland” wohl auch (m)einer mehr als subjektiven Wahrnehmung entspringt. Auf meine Frage, weshalb man in der Gastronomie eigentlich permanent teils unterirdischen Service, unfähige und unfreundliche KellnerInnen sowie ungenießbare Speisen erlebt und ertragen muss, entgegnete eine Freundin, dass man das so nicht sagen könne. Vielmehr trete dieses Phänomen in der Gastronomie nur wesentlich deutlicher zu Tage als in anderen Branchen. Will heißen: Der Dilettantismus ist überall. Erschreckend, oder? 

Gibt es eigentlich ein Portal jenseits von Qype und Ciao, auf dem sich Hobby-Gastrokritiker nach Herzenslust mit ihren Verrissen austoben können? Ich hätte großen Bedarf. Anders gesagt: So langsam habe ich die Schnauze voll. Ich habe übrigens nicht die geringste Lust als Bedienung zu arbeiten. Im Unterschied zu den oft unfreundlichen, häufig unfähigen und mitunter reichlich unverschämten Zeitgenossen der Branche, denen es offensichtlich genau so geht, mache ich es aber auch nicht!

Siebenschläfer

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Heute habe ich gelernt, dass der Siebenschläfertag, der ja angeblich für unsere aktuelle Wetterlage verantwortlich zeichnet, gar nicht unbedingt der 27.06. sein muss. Am Siebenschläfertag entscheidet sich ja bekanntlich die Wetterlage für die darauf folgenden sieben Wochen. Je nachdem, ob diese Regel nun vor oder nach der Einführung der Kalenderreform entstanden ist, könnte der Siebenschläfertag also zwischen dem 27.06. und dem 08.07. liegen. Wenn man sich nicht so sehr auf den Tag bezieht, sondern auf die Zeit zwischen diesen Daten, so stelle ich tatsächlich völlig subjektiv fest, dass an der Regel etwas dran ist.

Unter Strom

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Gestern habe ich gelernt, dass die Strombranche einigermaßen verzweifelt Kundenakquise betreiben muss. Ein Außendienst-Mitarbeiter eines Strom-Anbieters (nuon) belästigte mich abends an der eigenen Wohnungstür und wollte mir unter Hinweis auf die steigenden Energiepreise einen Stromvertrag seines Arbeitgebers oktroyieren.

Meinen dezenten Hinweis darauf, dass ich kürzlich zu einem Ökostrom-Anbieter (Lichtblick) gewechselt sei, quittierte er mit einem verächtlichen “Pfffff….!”. Seinen Namen wollte er mir auch auf Nachfrage nicht nennen. Ein Gutes hatte der Vorfall: Ich fühle mich in meiner Entscheidung bestätigt.

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