Olympische Spiele in Peking vs. Menschenrechte 3
Peking 2008, Politik, Sport 8. April 2008Wie der Sprecher des chinesischen Aussenministerium, Jiang Yu, verlauten liess, seien Berichte ausländischer Nachrichtenagenturen, die olympische Fackel sei bei Protesten in Paris erloschen, nicht wahr.
Woher hat er die Informationen? Dabei war er wohl nicht, seht selbst:
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10. April 2008
Ich hörte im Radio einen interessanten Bericht zum Thema. Demzufolge wurde in einem Bericht des chinesischen Fernsehens, der die Störungen tatsächlich zunächst kurz zeigte, auf die Gruppe der chinesischen Studenten geschwenkt, die ganz im Sinne der chinesischen Propaganda ihre Parolen skandierten. Das chinesische Fernsehen empöre sich zudem, so der NDR Info Bericht, dass westliche Medien die Anzahl der Demonstranten technisch manipuliert hätten — in Wahrheit seien es viel weniger Menschen gewesen, die bei den Fackelläufen gegen die chinesische Politik demonstriert hätten…
5. Juni 2008
[...] spiele-Kredite: der eigentliche Bürge, wenn die Privatfirma etwas in den Sand setzt, ist der Steuerzahler. Ausbeutung fremder Länder: das ist schlimm weil die Einheimischen, außer ein paar geschmierten Eliten nichts davon haben, im Gegenteil! Wie ich schon gepostet habe, hat mich letztens ein Fernsehfilm über eine Reise nach Patagonien und Feuerland von Klaus Bednarz sehr beeindruckt. Da kannst du folgendes sehen: Große Holzstranporter mit gefällten Südbuchen fahren die Überlandstraßen entlang. Es wird auf Deubel komm raus abgeholzt. Und wenn hier in diesem Klima einmal Wälder abgeholzt sind, dann wachsen sie nicht wieder – jedenfalls wird das kein derzeit lebender Mensch erleben. Für die Holzausbeute haben in dem Fall japanische Heuschrecken der *Regierung* Lizenzgebühren gezahlt. Die einheimische Bevölkerung hat das Nachsehen, dadurch daß ihre Umwelt, das örtliche Klima, Wasserspeicher, Windschutz und noch viel mehr ersatzlos zerstört wird (es kommt zu Extremwetterlagen und die Klimaapologeten sagen den Leuten, das liegt an der weltweitn Erwärmung und Klimakatastrophe – obwohl die Ursache ganz nahe liegt – aber dieser Schlenker in der Argumentationskette ist nur eine Nebenbemerkung). Ein frühes Beispiel des Neokolonialismus ist der Bau des Volta-Staudamms in Ghana. Das Land und die Bevölkerung hat ganz wenig davon. Den Profit zieht eine Heuschrecke: ein ausländischer Aluminiumkonzern, der das Bauxit mit Hilfe des Stroms aus dem Stausee zu Aluminium schmilzt und elektrolysiert. Die Ausbeutung der Naturresourcen hat dazu gedient, den Großkapitalisten noch größer zu machen und auch die Aluminiumhersteller in Deutschland kaputtzumachen bzw. in die Defensive zu drängen … Wenn du eine Welt, wo 98 % der Menschen ständig weiter ins Unglück getrieben werden, damit Großorganisationen (und einige wenige Großkapitalisten) blühen und gedeiehen, gut findest, dann leben wir beide *nicht* auf demselben Planeten! You can leave a comment, or trackback from your own site. RSS 2.0 [...]