Heute habe ich gelernt, dass ein gutes Namensgedächtnis nicht immer ausreichend ist.

Ich hatte Unterwäsche für meine Freundin gekauft, die derzeit in Frankreich studiert. Ein Teil war nachbestellt worden und ich ging in den Laden in Köln, um selbiges abzuholen. Die Verkäuferin begrüßte mich mit den Worten

“Ah, schön, dass Sie kommen, ich hatte Sie neulich nämlich verwechselt.”

“Verwechselt?”

“Ja, da war ein Mann im Laden in Begleitung seiner Frau, der sah Ihnen sehr ähnlich. Da habe ich ihn gefragt, ob denn das Geschenk in Frankreich gut angekommen sei. Seine Frau hat dabei so komisch dreingeblickt.”

Der arme Mann, der kann seiner Frau erzählen, was er will, die glaubt ihm kein Wort.