Jamonero
Essen und Trinken 4. November 2008
Ich habe gelernt, dass eine Vorrichtung, in die man einen Schinken einspannen kann, um hauchdünne Scheiben abschneiden zu können, Jamonero heisst. Ein entsprechender Schinken, der in einem solchen Jamonero bearbeitet wird, wiegt durchschnittlich sieben Kilo.

10. November 2008
“Jamonero” ist natürlich ein recht banaler NAme für dieses Ding… ich grüble, wie man das am besten übersetzen würde: Der Schinkner? Der Schinker? Der Schinkling?
11. November 2008
Der Schinkenator!
11. November 2008
Darüber hatte ich mir auch Gedanken gemacht, weil ich die Überschrift entsprechend nennen wollte. Bin aber zu keinem Vernünftigen Ergenbis gekommen.
Schinkerei?
12. November 2008
Naja, “Jamonero” ist ja eine Wortbildung von “Jamon”. Und genau so wie im Deutschen ein “Öffner” sowohl eine Person als auch ein Gegenstand sein kann, so ist es doch wohl auch mit der Endung “-ero” (Z.B. “Prisonero”) [Hinweis von Sandra]. Und wenn das in beiden Sprachen schon so ähnlich ist, finde ich, sollte dieser Effekt bei der Übersetzung möglichst erhalten bleiben. So kam ich auf “Schinkner”. In Anbetracht der Tatsache, dass zumindest der Tiroler seinen Schinken ja tiefstapelnd als “Speck” bezeichnet, würde ich auch nochml den Vorschlag “Specker” in die Runde werfen.
13. November 2008
Ah, so sehen die Dinger also aus. Ich glaub, ich hab so einen Specker (mein Favorit, am Rande) auch schonmal gesehen. In Hamburg.
30. November 2008
So sieht der Specker übrigens (mit einem bereits halb aufgegessenen Schinken) aus
30. November 2008
Nee! Ihr könnt so ein Teil wirklich euer Eigen nennen? Unglaublich!
1. Dezember 2008
Ein Traum, den ich mir endlich erfüllte. Einer der besten Käufe, die ich je tätigte.
Nun, wo ich so einen Specker habe, war dies auch sicher nicht der letzte, der in meiner Küche zerlegt wird.