Heute habe ich gelernt, dass wir Deutschen – verglichen etwa mit den Japanern oder Schweizern – noch recht rückständig in Sachen Einsatz von mobile tagging sind. Damit ist das Auslesen eines zwei- oder auch dreidimensionalen Barcodes mittels softwarebestückter Handy-Kamera gemeint.

Der Code wird “Quick Response Codes” oder auch QR-Code genannt und wurde von einer japanischen Firma bereits 1994 entwickelt.

Ich kannte die entsprechenden Barcodes bisher nur vom Online-Ticket der Deutschen Bahn. Mittels eines Scanners kann der Schaffner diesen auslesen. Dass das auch mit dem Mobiltelefon möglich ist, begeistert mich.

Für die Umwandlung entsprechender Texte etc. gibt es einen Mobile Tag Generator. Die Software des Readers für das Handy kann man sich herunterladen.

Unterschieden wird zwischen Commercial-, Public- und Private-Tagging. Ein Anwendungsbeispiel von vielen ist die Einbindung eines Tags auf der eigenen Visitenkarte: Der Geschäftspartner kann diesen Tag über sein Mobiltelefon auslesen und die Daten ohne diese abtippen zu müssen auf z.B. seinen Rechner transferieren.